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	<title>Olis Gedanken</title>
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	<description>Olis An- und Einsichten</description>
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		<title>Falsche Herzfrequenz mit Garmin Forerunner 310 XT</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Jan 2012 21:28:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sport]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Jahren schon begleitet mich mein Garmin Forerunner 310 XT auf meinen Trainingsläufen und an Wettkämpfen. Nach diversen anderen Garmin-Geräten war dies das erste, bei welchem der Akku auch auf Ultramarathons reichte (ich weiss, schneller laufen wäre die andere Option &#8230; <a href="http://www.oli.li/blog/2012/01/07/falsche-herzfrequenz-mit-garmin-forerunner-310-xt/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Jahren schon begleitet mich mein <a title="Garmin Forerunner 310 XT" href="http://www.garmin.ch/de/PN6310XT.html" target="_blank">Garmin Forerunner 310 XT</a> auf meinen Trainingsläufen und an Wettkämpfen. Nach diversen anderen Garmin-Geräten war dies das erste, bei welchem der Akku auch auf Ultramarathons reichte (ich weiss, schneller laufen wäre die andere Option gewesen). Grundsätzlich bin ich sehr zufrieden mit der GPS-Uhr, jedoch trat ab und zu das Problem auf, dass willkürlich hohe Herzfrequenz-Daten angezeigt wurden. Teilweise hatte ich so einen Puls von 250 Schlägen pro Minute&#8230;</p>
<p>Während das Problem in der Nähe von Hochspannungs- und Bahnleitungen bekannt ist, passierte es mir auch fernab von solchen Installationen. Auffällig war zudem, dass es häufiger im Winter auftrat als im Sommer. Obwohl ich selten nach Puls laufe, war es trotzdem ein ärgerliches Problem, das ich ausmerzen wollte.</p>
<p>In den Weiten des Internets fand ich nicht auf anhieb den rettenden Hinweis. Nach langer Suche schaffte ich, einzelne Foreneinträge zum Phänomen zu finden. Anscheinend ist es ein Problem, das häufiger bei trockener Luft (daher Winter) auftritt und mit der Feuchtigkeit des Brustgurtes sowie statischer Aufladung der Funktionswäsche zu tun hat. Schlussendlich führt die zu induzierten Spannungen, welche die Pulsmessung beeinflussen und somit zu willkürlichen Resultaten führt.</p>
<p>Folgende zwei Lösungen wurden vorgeschlagen:</p>
<ul>
<li>Brustgurt vor Gebrauch vollständig nass machen</li>
<li><a title="Polar-Brustgurt im Galaxus-Onlineshop" href="https://www.galaxus.com/de/polar-wearlink-strap-set-m-xxl-armbanduhr-zubehoer-235730" target="_blank">Brustgurt von Polar</a> kaufen und Garmin-Übertragungsmodul draufklicken (kompatibel)</li>
</ul>
<p>Bisher hatte ich zwar stets die beiden Kontaktstellen des Brustgurts vor Gebrauch angefeuchtet, jedoch nicht den ganzen Gurt benetzt. Dies wollte ich nun ausprobieren und habe den Gurt vollständig nass gemacht, bevor ich in anzog. Gespannt begann ich das Training und war bereits positiv überrascht, als der Puls zu Beginn schön unter 100 blieb. Auch im weiteren Verlauf des Trainings wurden stets realistische Werte angezeigt, was ich auch anschliessend bei der grafischen Auswertung auf <a title="Garmin Connect" href="http://connect.garmin.com/" target="_blank">Garmin Connect</a> nachprüfen konnte.</p>
<p>Soweit ich bisher urteilen kann, lag das Problem wirklich am &#0171;Gurtklima&#0187;. Ich werde das Benetzen weiterhin zelebrieren und beobachten, ob der Messfehler jemals wieder auftritt. Auch der Kauf des Polar-Gurts werde ich mir noch überlegen, sollte das Befeuchten auf die Dauer zu mühsam werden.</p>
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		<title>Saisonrückblick 2011</title>
		<link>http://www.oli.li/blog/2011/12/29/saisonruckblick-2011/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 19:07:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sport]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Laufjahr 2011 enthielt im Gegensatz zu den Vorjahren keinen langen Lauf über die Marathondistanz oder sogar einen Ultramarathon. Dies war jedoch bewusst so geplant, da ich mit dem berufsbegleitenden Studium schlicht nicht genügend Zeit fand für die benötigten Long &#8230; <a href="http://www.oli.li/blog/2011/12/29/saisonruckblick-2011/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Laufjahr 2011 enthielt im Gegensatz zu den Vorjahren keinen langen Lauf über die Marathondistanz oder sogar einen Ultramarathon. Dies war jedoch bewusst so geplant, da ich mit dem berufsbegleitenden Studium schlicht nicht genügend Zeit fand für die benötigten Long Jogs. Dies soll sich ab sofort ändern, doch dazu später mehr.</p>
<p>Bezüglich Streckenlänge war sicher der <a title="Hallwilerseelauf" href="http://www.oli.li/blog/2011/10/15/hallwilerseelauf/">Halbmarathon rund um den Hallwilersee</a> ein Höhepunkt. Mit 1:22.40,6 realisierte ich zudem einen neuen persönlichen Rekord über die 21 Kilometer.</p>
<p>Daneben versuchte ich, so häufig wie möglich an den Läufen des ZüriLaufCups teilzunehmen, was mir schlussendlich sechs Mal gelang. Dies ist zugleich auch die Mindestanzahl, welche benötigt wird, um im Gesamtklassement regulär geführt zu werden. Was aber auch bedeutet, dass ich kein Streichresultat zur Verfügung hatte &#8211; es zählten sämtliche Läufe. Schlussendlich beendete ich die ZLC-Saison auf dem für mich sehr zufriedenstellenden 10. Schlussrang. Ich erzielte mit <a title="Schlussrangliste ZLC 2011" href="http://services.datasport.com/2011/zkb/gesamt/CUP002.HTM" target="_blank">4&#8242;935 Punkten</a> 23 mehr als im <a title="Bilanz ZüriLaufCup 2010" href="http://www.oli.li/blog/2010/12/10/bilanz-zurilaufcup-2010/">Vorjahr</a>, wo ich noch in der Kategorie M20 startete. Und wiederum war der 11. Rang näher als der 9., der von <a title="The Lonely Swimmer" href="http://benj.n69.ch/" target="_blank">Benj</a> erzielt wurde.</p>
<p>Wie oben bereits angemerkt, habe ich mir einen läuferischen Vorsatz respektive Plan zurechtgelegt: Ich werde zum vierten Mal am Zürich Marathon teilnehmen und versuchen, Sub-3 zu laufen. Trotz eingeschränkter Trainingszeit durch Beruf und Studium werde ich mich möglichst gezielt vorbereiten &#8211; inklusive einiger Aufbauwettkämpfe. Mal schauen, ob der Plan aufgeht&#8230;</p>
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		<title>Silvesterlauf</title>
		<link>http://www.oli.li/blog/2011/12/11/silvesterlauf-3/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 19:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sport]]></category>

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		<description><![CDATA[Bereits zum dritten Mal nahm ich am Silvesterlauf in Zürich teil. Vorher waren es je ein Start in der &#0171;Sie + Er&#0187; Kategorie sowie ein Einzelstart über 8.6 Kilometer. Diese Strecke sollte es auch in diesem Jahr wieder werden. Als &#8230; <a href="http://www.oli.li/blog/2011/12/11/silvesterlauf-3/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.oli.li/blog/wp-content/uploads/2011/12/silvesterlauf2011.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-335" title="silvesterlauf2011" src="http://www.oli.li/blog/wp-content/uploads/2011/12/silvesterlauf2011.jpg" alt="" width="220" height="506" /></a>Bereits zum dritten Mal nahm ich am Silvesterlauf in Zürich teil. Vorher waren es je ein Start in der &#0171;Sie + Er&#0187; Kategorie sowie ein Einzelstart über 8.6 Kilometer. Diese Strecke sollte es auch in diesem Jahr wieder werden. Als Ziel nahm ich mir vor, in den Bereich vom Vorjahr zu laufen und somit knapp unter 32 Minuten zu bleiben.</p>
<p>Die Bedingungen waren ideal: Temperaturen knapp unter 10 °C und trockene Witterung. Nachdem es vor Jahresfrist regnete und dementsprechend kalt war während dem Laufen, war der Entscheid für kurz/kurz dieses Jahr schnell gefällt.</p>
<p>Ich nahm mir vor, nicht mehr so schnell wie bei der letzten Teilnahme zu starten, da ich dies auf den folgenden Runden gebüsst hatte. Dieses Jahr hatte es jedoch auch deutlich mehr Teilnehmer, so dass ich während der ersten Runde auch ziemlich blockiert war. Schon kurz nach dem Start gab es einen Sturz in den ersten Reihen mit einer entsprechenden Kettenreaktion. Ich lief zu meinem Glück auf der anderen Seite und kam somit heil vorbei.</p>
<p>Die Pace war gut und ich versuchte, Reserven zu halten für die ganzen vier Runden. In der zweiten Runde konnte ich besser nach vorn laufen, da das Gedränge spürbar abnahm. Dies nutzte ich auch für Angriffe und hielt die Pace hoch. In Rennhälfte war ich noch immer im Fahrplan und war guten Mutes, obwohl die Kräfte langsam zu schwinden begannen. Somit entschied ich mich dafür, Runde drei zur Konsolidierung zu nutzen und Kräfte zu sparen. Prompt kam ich dadurch in meinem Zeitplan leicht ins Hintertreffen.</p>
<p>Nun galt es, auf der Schlussrunde nochmals richtig Gas zu geben. Doch waren die Reserven nicht mehr in dem gehofften/geplanten Masse vorhanden. Ich konnte die Pace zumindest halten, jedoch nicht mehr steigern. Dadurch erreichte ich in <a title="Rangliste Datasport" href="http://services.datasport.com/2011/lauf/silvester/RANG133.HTM" target="_blank">32.23,8</a> den 38. Rang von 1319. Finishern meiner Kategorie. Ich bin dementsprechend zufrieden, hätte mir trotzdem mehr erhofft im Vorfeld. Alles in allem war es jedoch ein würdiger Abschluss der Laufsaison 2011.</p>
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		<title>Üetliberg-Lauf</title>
		<link>http://www.oli.li/blog/2011/10/22/uetliberg-lauf-4/</link>
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		<pubDate>Sat, 22 Oct 2011 18:19:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[ZLC]]></category>

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		<description><![CDATA[Der traditionelle Abschluss der ZLC-Saison stand an. Ich entschied mich zur Teilnahme, um auch dieses Jahr sechs zählende Läufe im Kasten zu haben und somit regulär rangiert zu werden. Die Temperaturen lagen zwar deutlich unter 10 °C, aber es war &#8230; <a href="http://www.oli.li/blog/2011/10/22/uetliberg-lauf-4/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.oli.li/blog/wp-content/uploads/2011/10/uetliberglauf2011.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-315" title="Üetliberg-Lauf 2011" src="http://www.oli.li/blog/wp-content/uploads/2011/10/uetliberglauf2011.jpg" alt="" width="220" height="300" /></a>Der traditionelle Abschluss der ZLC-Saison stand an. Ich entschied mich zur Teilnahme, um auch dieses Jahr sechs zählende Läufe im Kasten zu haben und somit regulär rangiert zu werden. Die Temperaturen lagen zwar deutlich unter 10 °C, aber es war trocken und die Sonne schaute sogar zwischen den Wolken durch.</p>
<p>Als Garderobe durfte ich die Wohnung meiner Eltern benutzen, so dass ich in fünf Minuten Fussmarsch am Start war. Papi postierte sich mit der Kamera am Streckenrand und ich reihte mich nach kurzem Einlaufen in der dritten Reihe ein. Die Kurven zu Beginn des Laufes sind tückisch und so lohnt es sich, dem Gedränge ein wenig aus dem Weg zu gehen.</p>
<p>Somit startete ich auch ziemlich schnell und suchte mir einen Platz an der rechten Seite. Die 90°-Kurve am Fusse des Kieswegs zu Beginn war dann aber problemlos. Und schon ging es in die Steigung hinein. Ich wollte eine gleichmässige Pace laufen, die mir noch genügend Luft lässt, um aufzudrehen. So lies ich mich in kleinen Gruppen mittreiben oder übernahm auch kurzzeitig einmal eine Führung. Die Beine schienen mir nicht sehr gut zu sein &#8211; oder war es schlicht und einfach die Steigung?</p>
<p>Dann das langgezogene Bergab-Stück, bevor es in die langsam und stetig dem Kulminationspunkt entgegen ging. Ich hatte meine letztjährige Strecke auf die GPS-Uhr geladen und konnte so vergleichen, wie ich heuer in der Zeit lag. Als ich sah, dass ich nur einige wenige Sekunden hinter meiner letztjährigen Zeit lag, gab es mir Hoffnung, da ich subjektiv ein eher schlechtes Gefühl hatte.</p>
<p>Oben angekommen genehmigte ich mir einen Becher Wasser und versuchte anschliessen, so schnell als möglich wieder die Pace zu erhöhen. Die Beine wollten aber nicht so richtig laufen, auch nicht, als es bereits wieder bergab ging. Ich konnte einfach nicht richtig Tempo machen und fühlte eine angezogene Handbremse. Dafür lief es nun geradeaus und bergauf wieder besser. Und die zwischenzeitlich 16 Sekunden Rückstand auf letztes Jahr waren auch nicht alle Welt.</p>
<p>Auf dem Rückweg befand ich mich stets in der Nähe der dritten und vierten Frau, konnte dann die Vierte überholen und blieb an der Dritten dran. Endlich ging es auf die letzten zwei Kilometer. Ich liess die Beine nochmals voll laufen Richtung Albisgütli hinunter. Nun schien die Blockade gelöst. Der Schlussaufstieg ins Ziel hatte es nochmals in sich. Ich schaffte es jedoch, Positionen gut zu machen und befand mich unmittelbar hinter der vierten Frau vor der letzten Kurve. Mit einem beherzten Antritt überholte ich und liess auch noch ein bis zwei weitere Läufer stehen.</p>
<p>Mit <a title="Rangliste Datasport" href="http://services.datasport.com/2011/zkb/uetliberg/RANG002.HTM" target="_blank">57.10,5</a> war ich schlussendlich fünf Sekunden langsamer als letztes Jahr und erreichte den 18. Rang in der M30-Kategorie mit 170 Läufern. Erste <a title="Inoffizielle Rangliste ZLC" href="http://zlc.martinjob.ch/cgi-bin/zlc_cup.py?kat=B&amp;psort=T&amp;limit=50" target="_blank">Hochrechnungen</a> zeigen, dass ich es in der Gesamtabrechnung in die Top 10 der M30-Kategorie geschafft habe &#8211; unmittelbar hinter <a title="The Lonely Swimmer" href="http://benj.n69.ch/" target="_blank">Benj</a>. Damit wäre ich natürlich sehr zufrieden! Ich warte gespannt aufs offizielle Schlussresultat&#8230;</p>
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		<title>Hallwilerseelauf</title>
		<link>http://www.oli.li/blog/2011/10/15/hallwilerseelauf/</link>
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		<pubDate>Sat, 15 Oct 2011 19:00:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sport]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Hallwilerseelauf stellte meinen zweiten Wettkampf über die Halbmarathondistanz dar, nachdem ich im letzten Jahr bereits den Greifenseelauf absolviert hatte und meinen Rekord mit 1:25.37,6 initialisiert hatte. Diese Zeit galt es heuer als oberstes Ziel zu schlagen. Das Streckenprofil des &#8230; <a href="http://www.oli.li/blog/2011/10/15/hallwilerseelauf/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Hallwilerseelauf stellte meinen zweiten Wettkampf über die Halbmarathondistanz dar, nachdem ich im letzten Jahr bereits den <a title="Greifenseelauf 2010" href="http://www.oli.li/blog/2010/09/18/greifenseelauf/">Greifenseelauf</a> absolviert hatte und meinen Rekord mit <a title="Rangliste Datasport" href="http://services.datasport.com/2010/lauf/Greifenseelauf/RANG003.HTM" target="_self">1:25.37,6</a> initialisiert hatte. Diese Zeit galt es heuer als oberstes Ziel zu schlagen.</p>
<p>Das Streckenprofil des Hallwilerseelaufs begünstigt schnelle Laufzeiten, da der Start in Beinwil am See über dem See erfolgt und der Zieleinlauf unten am See ist. Somit kann man das Gefälle auf den ersten vier Kilometern nutzen, um Tempo zu machen. Dies war zugleich meine Taktik: Die ersten vier Kilometer &#0171;laufen lassen&#0187; und anschliessend den Schnitt für den Rest des Rennens unter 4:00 min/km halten.</p>
<p>Das Wetter präsentierte sich nahezu perfekt: Bewölkt bei etwa 10 °C. Mit Silja reiste ich per Zug an (lediglich CHF 10.- ab Zürich mit Halbtax!) und hatte zudem mit Jean-Daniel abgemacht, welcher aber die Anreise sprichwörtlich verschlafen hatte. Nach einem ziemlichen Gedränge bei der Startnummernausgabe und dem Abholen des Erinnerungsgeschenks (Laufweste) gingen wir direkt zu den Garderoben- und Duschzelten. Kurz umziehen, ein letztes Mal austreten und dann war es bereits Zeit, den Startblock aufzusuchen. Ich verabschiedete mich von Silja und stand im Block B ein, wo ich auf Benj traf. Kurzer Taktikaustausch und ein paar Tipps von ihm, da er bereits letztes Jahr am Start war.</p>
<p>Um 13:35 wurde leicht verspätet unser Block auf die Strecke geschickt. Wie geplant schaute ich zu Beginn noch nicht gross auf die Pace sondern liess die Beine bergab laufen. Gefährlich wurde es, als wir auf die letzten Staffelläufer aufliefen, die zwei Minuten vor uns startenen und echte Hindernisse in der Läufermasse darstellten. Mit genügend Vorsicht und zahlreichen Slalommanöver konnte ich einen Zusammenprall vermeiden.</p>
<p>Auf den ersten vier Kilometern lief ich eine gute Minute Vorsprung auf die 4er-Pace heraus, musste dann im Übergang zum Flachen jedoch aufpassen, nicht zu langsam zu werden. Da es direkt in eine leichte Steigung ging, war ich froh, auf der GPS-Uhr zu sehen, dass ich stark verlangsamte und unter den Schnitt fiel. Dies konnte ich anschliessend korrigieren und versuchte, nun den Rhythmus zu finden.</p>
<p>Mittlerweile hatte ich richtig warm und fühlte mich nach wie vor blendend. Ich lief jedoch bewusst höchstens eine 3:55-Pace, da ich befürchtete, ansonsten später einen Einbruch zu erleiden. Die Strecke war stets leicht coupiert, so dass ich nicht ganz konstant lief. Ich wurde praktisch nie überholt, überholte selber aber zahlreiche Personen, was bei den mitunter schmalen Naturwegen mit Wald und abschüssigen Hängen nicht immer leicht war.</p>
<p>Bei Kilometer 10 folgte neben der zweiten Verpflegung auch der erste Wechsel der Stafette (3 Etappen). Hier hatte ich bereits viel Platz zum Laufen, lief jedoch stets wieder auf kleine Gruppen auf, die ich zu überholen hatte. Probleme verspürte ich nie und auch die Form schien zu stimmen &#8211; keinerlei Anzeichen von Einbruchtendenzen.</p>
<p>Auch bei der Spitzkehre beim Schloss Hallwyl &#8211; weitere Verpflegung und zweiter Wechsel &#8211; konnte ich die Pace nach wie vor halten. Nun folgte die längste Steigung der Strecke in Boniswil, die ich gleichmässig aber leicht verlangsamt lief. Oben konnte ich sofort wieder Tempo machen und war nun sehr überzeugt, eine gute Zeit laufen zu können.</p>
<p>Die letzten paar Kilometer zurück gingen extrem schnell vorbei. Allgemein empfand ich den Lauf als sehr abwechslungsreich und kurzweilig &#8211; vielleicht auch aufgrund meiner guten Verfassung. Leider beeinträchtigte mich auf den letzten drei Kilometer noch ein paar Steine in der Sohle. Meine (mehr oder weniger) neuen Wettkampfschuhe haben solch blöd dimensionierte Aussparungen in den Sohlen, dass beim Laufen auf Naturstrassen häufig Steine darin stecken bleiben. Diese drücken dann ziemlich direkt auf die Fussohle und werden bei jedem Schritt weiter hinein gedrückt. Das Resultat ist eine Fussmassage, die alles andere als angenehm ist. Bei der letzten Verpflegung versucht ich kurz, einen sehr störenden Stein im Gehen zu entfernen, was mir aber nach ein paar Metern noch immer nicht gelang. Somit entschied ich mich, die letzten Kilometer meine Fussreflexzonen massieren zu lassen.</p>
<p>Trotz allem konnte ich das Tempo halten und lief schliesslich mit einer Zeit von <a title="Rangliste Datasport" href="http://services.datasport.com/2011/lauf/hallwil/RANG012.HTM" target="_blank">1:22.40,6</a> auf den 38. Rang von 639. Teilnehmern der M30-Kategorie (inkl. Viktor Röthlin). Dies entspricht einem Schnitt von 3:55 min/km, was deutlich schneller ist, als ich im Vorfeld gehofft hatte. Dies lässt mich bereits vom Sub-3-Marathon träumen&#8230; Doch da liegt mindestens noch die Winter-Wettkampfpause dazwischen!</p>
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		<title>Pfäffikersee-Lauf</title>
		<link>http://www.oli.li/blog/2011/09/25/pfaffikersee-lauf-4/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Sep 2011 19:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[ZLC]]></category>

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		<description><![CDATA[Bereits meine vierte Teilnahme am &#0171;Heimrennen&#0187; stand an. Das Wetter versprach, super zu werden, wenn auch fast ein wenig heiss. Nachdem ich in den Vorjahren jeweils meine Zeit nach unten korrigieren konnte, war auch dies heuer das Maximalziel. Vorerst wollte &#8230; <a href="http://www.oli.li/blog/2011/09/25/pfaffikersee-lauf-4/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits meine vierte Teilnahme am &#0171;Heimrennen&#0187; stand an. Das Wetter versprach, super zu werden, wenn auch fast ein wenig heiss. Nachdem ich in den Vorjahren jeweils meine Zeit nach unten korrigieren konnte, war auch dies heuer das Maximalziel. Vorerst wollte ich aber einfach ein gutes Rennen und eine entsprechende Platzierung in meiner Kategorie.</p>
<p>Bei sonnigem Wetter lief ich im vorderen Viertel des Feldes an und peilte einen Schnitt knapp unter vier Minuten für den Beginn an. Am Start traf ich noch <a title="The Lonely Swimmer" href="http://benj.n69.ch/" target="_blank">Benjamin</a>, der sich langsam aber sicher Richtung New York orientiert. Im Wissen, dass er (je nach Tagesform) leicht schneller läuft als ich, wollte ich mich auf dem ersten Abschnitt an ihm orientieren. Dies gelang mir bis kurz vor Rennhälfte auch gut, stets hatte ich ihn im Blickfeld. Doch anschliessend musste ich ihn wohl oder übel ziehen lassen und mich auf mein Rennen konzentrieren.</p>
<p>Die Hitze machte mir ziemlich zu schaffen und so trank ich an jeder Verpflegungsstelle. Der Aufstieg nach Ruetschberg war wie gewohnt ein selektiver Streckenteil, auf dem ich dank nicht allzu schnellem Rennbeginn jedoch konstant laufen konnte. So machte ich einige Plätze gut und ging motiviert in die Zusatzschleife. Wiederum gelang es mir, einige Positionen zu erkämpfen und mich in eine gute Ausgangslage für den angenehmeren Teil zu bringen.</p>
<p>Bis zum Schluss zahlte sich mein kräftesparender Beginn aus und ich konnte auch im zweiten Aufstieg zur Jucker Farmart zwei Läufer überholen. Auf dem anschliessenden Finish mit einem sehr langen Schlussspurt fehlten mir zu guter letzt die Kräfte, noch die Grosses zu bewegen. Jedoch heftete sich zu Beginn der Zielgerade ein Läufer meiner Kategorie an meine Fersen und forderte mich heraus. Mit einer beherzten Tempoverschärfung (mit Hilfe der letzten Kräfte) schaffte ich es, Distanz zwischen uns zu bringen. Den unmittelbar vor mir laufenden Sportler holte ich dann leider knapp nicht mehr ein.</p>
<p>Schlussendlich verpasste ich meine Bestzeit um eine halbe Minute und beendete das Rennen in <a title="Rangliste Datasport" href="http://services.datasport.com/2011/zkb/pfaeffiker/RANG002.HTM" target="_blank">48.32,8</a> auf dem 11. Rang &#8211; lediglich zwei Sekunden hinter den Top 10.</p>
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		<title>Greifenseelauf (10 km)</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Sep 2011 19:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sport]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem ich letztes Jahr die Halbmarathonstrecke in Uster lief, hatte ich dieses Jahr gar keine Teilnahme geplant. An diesem Wochenende war eine Bergtour angesagt, die jedoch im letzten Moment aufgrund des Wetters abgesagt wurde. Nun musste ich mich kurzfristig entscheiden, &#8230; <a href="http://www.oli.li/blog/2011/09/17/greifenseelauf-10-km/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich letztes Jahr die <a title="Greifenseelauf 2010" href="http://www.oli.li/blog/2010/09/18/greifenseelauf/">Halbmarathonstrecke in Uster</a> lief, hatte ich dieses Jahr gar keine Teilnahme geplant. An diesem Wochenende war eine Bergtour angesagt, die jedoch im letzten Moment aufgrund des Wetters abgesagt wurde. Nun musste ich mich kurzfristig entscheiden, ob doch noch eine Teilnahme am Greifenseelauf in Frage kommen sollte. Ich entschied mich dann für die 10 Kilometer, da ich mich für den Halbmarathon nicht genügend vorbereitet hatte. Und schliesslich möchte ich meine Zeit verbessern und nicht &#0171;nur&#0187; teilnehmen.</p>
<p>Direkt im Renndress ging es mit der S-Bahn nach Uster und von dort als leichtes Einlaufen zum Startgelände in Niederuster. Laufend starteten diverse Kategorien, ich war im ersten Block des 10-Kilometer-Laufs um 13:30 Uhr dran. Angesichts des kleinen Teilnehmerfelds reihte ich mich ganz vorne ein und versuchte nach erfolgtem Startschuss, gleichmässig mit einem Schnitt von 3:45 Minuten pro Kilometer zu laufen.</p>
<p>Dies gelang mir zu Beginn ausgezeichnet und die Positionskämpfe waren dank des kleinen Feldes und der breiten Strasse praktisch inexistent. Bis zur ersten Wende verlief die Strecke auf Asphalt und war leicht coupiert. Ich lief zu diesem Zeitpunkt deutlich unter dem angepeilten Schnitt, fühlte mich jedoch gut, ausser nicht ganz frischen Beinen. Trotzdem meinte ich, das Tempo halten zu können.</p>
<p>Kurz vor der Wende kam die Spitze entgegen, wobei ich noch immer sehr weit vorne im Feld eingereiht war. Nach der Wende schloss ich mich einer Dreiergruppe an, da ich eine erste Minikrise erfuhr. Zu viert konnten wir jedoch das Tempo halten und zahlreiche Läufer hinter uns lassen. Bald ging es auf Naturstrassen dem See entlang und das Feld dünnte sich weiter aus. Nach der ersten Verpflegung (Wasser) war ich dann kurze Zeit auf mich alleine gestellt, schaffte aber bald wieder den Anschluss an eine Gruppe.</p>
<p>In dieser Phase des Rennens fühlte ich mich blendend und konnte sogar noch einige überholte Läufer ermuntern, sich mir anzuschliessen. Kurz nach Rennhälfte folgte eine Schleife zurück auf die Halbmarathon-Strecke, bevor es nochmals kurz an den See ging, um anschliessend definitiv zurück zu kehren.</p>
<p>Den folgenden Abschnitt bis ins Ziel kannte ich vom Halbmarathon im 2010. Vor allem der Aufstieg nach Kirchuster zwei Kilometer vor dem Ziel hat es in sich. Meine Devise hiess, Tempo halten und die letzten Kräfte mobilisieren. Mit zwei bis drei Konkurrenten &#8211; einer davon angsteinflössend stark keuchend &#8211; bezwang ich die Steigung und konnte die anderen kurzfristig distanzieren. Doch kurz vor dem Kulminationspunkt wurde ich von der Geräuschmaschine eingeholt und schliesslich überholt.</p>
<p>Mit letzten Kräften blieb ich dran und wollte im Endspurt nochmals punkten. Die gemeine Schlussstrecke enthält nochmals eine Kehrtwende, so dass man zuerst das Ziel von der falschen Seite her passiert. In der Hitze des Gefechts zündete ich bereits einen verfrühten Schlussspurt und überholte den Läufer, bevor ich meine Verschätzung bemerkte und mich nochmals drosselte.</p>
<p>Mit einer kontinuierlichen Temposteigerung konnte ich einen weiteren Läufer vor mir überholen, der Keuchende lag mir jedoch gut hörbar im Nacken. Und so musste ich wohl oder übel das Tempo bis ins Ziel durchziehen respektive sogar zu einen Schlussspurt ansetzen. Als es hinter mir immer lauter wurde, wusste ich, dass es nun ernst galt: Die letzten Kräfte mobilisierend warf ich sämtliche Energie in den langgezogenen Spurt und schaffte es schliesslich um drei Zehntel, meine Position zu verteidigen. Unmittelbar nach dem Zieleinlauf musste ich mich jedoch kurz hinsetzen, um den Puls wieder in einen gesunden Bereich sinken zu lassen.</p>
<p>In <a title="Rangliste Datasport" href="http://services.datasport.com/2011/lauf/Greifenseelauf/RANG044.HTM" target="_blank">37.47,9</a> verpasste ich meine Bestzeit von <a title="10 km von Winterthur" href="http://www.oli.li/blog/2010/05/16/10-km-von-winterthur/">Winterthur </a>um 16 Sekunden, jedoch lassen sich diese beiden Strecken profilmässig nicht direkt miteinander vergleichen. Von 221 klassierten Läufern erreichte ich den 9. Rang und war mit dieser erneuten Top-10-Klassierung vollends zufrieden.</p>
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		<title>Rütilauf</title>
		<link>http://www.oli.li/blog/2011/09/03/rutilauf-3/</link>
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		<pubDate>Sat, 03 Sep 2011 19:05:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[ZLC]]></category>

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		<description><![CDATA[Der vierte Rütilauf 2011 stellte meine dritte Teilnahme dar. Bisher war ich nie warm geworden mit der Strecke. Vor allem letztes Jahr war es ein Lauf zum Vergessen! Als ich mich heute Morgen kurzfristig zur Teilnahme entschloss, standen die Zeichen &#8230; <a href="http://www.oli.li/blog/2011/09/03/rutilauf-3/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der vierte Rütilauf 2011 stellte meine dritte Teilnahme dar. Bisher war ich nie warm geworden mit der Strecke. Vor allem <a title="Rütilauf 2010" href="http://www.oli.li/blog/2009/09/05/rutilauf/">letztes Jahr</a> war es ein Lauf zum Vergessen! Als ich mich heute Morgen kurzfristig zur Teilnahme entschloss, standen die Zeichen jedoch alles andere als gut, dass es heuer einen Erfolg werden würde: Durch eine blöde Verletzung (Steissbeinprellung) war mein Training in den letzten Wochen eingeschränkt, in der Sommerpause konnte ich durchs Studium auch nicht wie gewünscht trainieren und die Temperaturen versprachen, nahe an die 30er-Marke zu kommen&#8230;</p>
<p>Mein Ziel war demnach auch ziemlich bescheiden: Locker angehen und schauen, was drin liegt. Somit stand ich nicht wie gewohnt ganz vorne ein, sondern nur knapp vor der Mitte. Und dies, obwohl ich mir bewusst war, dass ich durch die Kanalisierung kurz nach dem Start, behindert würde. Jedoch wollte ich mich dadurch zwingen, das Rennen nicht zu schnell anzugehen &#8211; vor allem auch im Hinblick auf die Hitzeschlacht.</p>
<p>In der Tat startete ich gezwungenermassen ziemlich verhalten, konnte mich jedoch stetig nach vorne arbeiten. Beim nochmaligen Startdurchlauf nach einem guten Kilometer hatte sich das Feld bereits in die Länge gezogen und ich konnte freier laufen. Ständiges Überholen war zudem zuträglich zur Psyche und liess mich zuversichtlich auf den weiteren Rennverlauf schauen. Ich fühlte mich gut, zügelte jedoch den Tempodrang so gut es ging.</p>
<p>Bei der ersten Wasserstelle war ich überaus froh um die Flüssigkeit und nahm dankend Becher und Schwamm. Ich schaffte es in dieser Phase, mehr oder weniger einen Rhythmus zu finden, so gut es die coupierte Strecke überhaupt zuliess. Zu meiner Freude konnte ich in den Bergabpassagen Tempo machen und die Beine laufen lassen. So arbeitete ich mich Position um Position nach vorne und schloss mich einige Male für kurze Zeit einem Läufer oder einer kleinen Gruppe an.</p>
<p>Auch nach Streckenhälfte war ich noch immer auf der Überholspur, was meinem guten Gefühl zusätzlich Flügel verlieh. Ganz anders als 2010, als ich ab dieser Stelle praktisch nur noch überholt wurde. Probleme machten mir heute &#8211; neben der Hitze &#8211; höchstens die zu grossen Profillöcher in den Sohlen meiner neuen Wettkampfschuhe, die den einen oder anderen Stein aufnahmen und mir somit zu einer ungewollten Fussreflexzonen-Massage verhalfen.</p>
<p>Nach der zweiten Verpflegung folgte der Hauptaufstieg, der mich letztes Jahr komplett aufgestellt hatte. Heute konnte ich ihn konstant bezwingen, auch wenn der Organismus am Kulminationspunkt langsam aber sicher in den roten Bereich drehte. Jetzt &#0171;nur noch&#0187; bis ins Ziel durchziehen. Die letzte Steigung vor dem langgezogenen Zieleinlauf war nochmals an der prallen Sonne &#8211; Kampf pur!</p>
<p>Von da an folgte der Schlussspurt, für den ich jedoch nicht mehr grosse Kraftreserven mobilisieren konnte. Jedoch waren die Abstände vor und hinter mir sowieso zu gross, um noch bis ins Ziel geschlossen zu werden. Ich liess die Beine nochmals laufen und lief in <a title="Rangliste Datasport" href="http://services.datasport.com/2011/zkb/rueti/RANG002.HTM" target="_blank">45.19,9</a> als 9. meiner Kategorie ins Ziel.</p>
<p>Wenn man mir vor dem Rennen eine Top-10-Klassierung sowie persönliche Streckenbestzeit angeboten hätte, wäre ich ohne zu zögern mit meiner Unterschrift bereit gestanden. Somit war ich positiv überrascht und vollends zufrieden mit dem Resultat.</p>
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		<title>Wylandlauf Andelfingen</title>
		<link>http://www.oli.li/blog/2011/06/18/wylandlauf-andelfingen/</link>
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		<pubDate>Sat, 18 Jun 2011 19:00:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[ZLC]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum ersten Mal in meiner ZLC-Karriere nahm ich am Wylandlauf in Andelfingen teil. Eigentlich hatte sich auch Silja angemeldet, entschied sich jedoch kurzfristig aufgrund des Wetters gegen eine Teilnahme. Und so fuhr ich alleine vom regnerischen und gewittrigen Wetzikon ins &#8230; <a href="http://www.oli.li/blog/2011/06/18/wylandlauf-andelfingen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum ersten Mal in meiner ZLC-Karriere nahm ich am Wylandlauf in Andelfingen teil. Eigentlich hatte sich auch Silja angemeldet, entschied sich jedoch kurzfristig aufgrund des Wetters gegen eine Teilnahme. Und so fuhr ich alleine vom regnerischen und gewittrigen Wetzikon ins (zu meinem eigenen Erstaunen) fast sonnige Andelfingen. Die Strassen und Wege waren zwar noch nass, nun präsentierte sich das Wetter aber mit idealen Laufbedingungen.</p>
<p>Der Start wurde um 15 Minuten nach hinten verschoben, was mir genügend Zeit gab für die letzten Vorbereitungen. Nach einem kleinen Bissen Brot und einem Becher Isotea war ich bereit und reihte mich im vorderen Feld ein. Die Strecke kannte ich lediglich vom Studium des Streckenplans und begab mich somit auf unbekanntes Terrain.</p>
<p>Ich begann schnell mit Anschluss an die Spitzengruppe. Diese setzte sich jedoch nach etwa zwei Kilometer ab und so spielte ich kurzzeitig das Verbindungsglied zum Verfolgerfeld. Nach knapp drei Kilometern folgte der Anstieg nach Alten. Ich wollte bewusst nicht forcieren und nahm in Kauf, dass ich von zwei Läufern überholt wurde. Oben im Dorf gab es bereits Wasser und die beiden dritten und vierten Frauen liefen auf mich auf. Ich spielte für sie teilweise das Zugpferd für die nächsten drei bis vier Kilometer, wobei niemand den anderen abzuhängen vermochte.</p>
<p>Die steten Steigungswechsel liessen keinen Rhythmus aufkommen und so musste ich ständig an meiner Leistungsgrenze laufen ohne grosse Reserven. Ich zog hier auch meine Schwächephase ein, so dass ich die beiden Frauen ziehen lassen musste. Doch beim folgenden Bergabteil konnte ich wiederum Zeit gut machen und überholte beide wieder.</p>
<p>Nun ging es im grossen Bogen zurück nach Alten, wo ein kurzer aber mühsamer Anstieg ins Dorf führte. Dort nochmals einen giftigen Anstieg hoch, bevor es langsam aber sicher zurück nach Andelfingen ging. Beim Verlassen von Alten schnappte ich mir nochmals ein Wasser und versuchte auf dem folgenden langen Gefälle Tempo zu machen und dieses auch ins Flache mitzunehmen. Dies gelang mir ausgezeichnet, obwohl ich bereits ziemlich ausgepowert war und das Ziel herbei sehnte.</p>
<p>Nach der Holzbrücke und nochmals einem knappen Kilometer bog ich auf die sehr lange Zielgerade ein. Trotz inexistenten Kraftreserven wollte ich meinen Platz um jeden Preis halten und versuchte, mit Hilfe meiner letzten Kräfte, das Tempo hoch zu halten. Ich schaffte es sogar noch, einige Läufer zu überholen, ohne mich selbst überholen zu lassen.</p>
<p>Für einen Schlussspurt, der den Namen verdient hätte, reichte es nicht mehr. Ich kam mit einer Zeit von <a title="Resultat Datasport" href="http://services.datasport.com/2011/zkb/wyland/RANG002.HTM" target="_blank">57.09,5</a> ins Ziel und erreichte so den 15. Rang von 72 klassierten Läufern meiner Kategorie. Ich empfand den Lauf als ziemlich hart, ohne den wirklichen Grund dafür zu kennen. Vielleicht, weil man oft weite Strecken vor einem überblicken kann und er zudem von vielen Steigungswechseln geprägt ist? Unter den gegebenen Umständen war ich mit dem Resultat zufrieden und freute mich über das ideale Wetter im Gegensatz zu der rabenschwarzen Vorhersage.</p>
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		<title>Flughafenlauf</title>
		<link>http://www.oli.li/blog/2011/06/02/flughafenlauf-5/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Jun 2011 19:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[ZLC]]></category>

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		<description><![CDATA[Einmal mehr stand an Auffahrt der Flughafenlauf auf dem Programm. Nachdem ich meine Zeit bisher kontinuierlich verbessern konnte, war auch dies heuer mein Ziel &#8211; nun erstmals in der Kategorie M30. Jedoch war ich mir angesichts des reduzierten Trainingsumfangs um &#8230; <a href="http://www.oli.li/blog/2011/06/02/flughafenlauf-5/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einmal mehr stand an Auffahrt der Flughafenlauf auf dem Programm. Nachdem ich meine Zeit bisher kontinuierlich verbessern konnte, war auch dies heuer mein Ziel &#8211; nun erstmals in der Kategorie M30. Jedoch war ich mir angesichts des reduzierten Trainingsumfangs um der Schwierigkeit dieser Aufgabe bewusst. Als dann am Morgen jedoch perfektes Laufwetter (bewölkt, ca. 15 °C) herrschte, kam Zuversicht auf.</p>
<p>Ich stand sehr weit vorne ein, wo mir die ungewöhnlich lockere Läuferanhäufung auffiel: Normalerweise herrscht im vorderen Drittel ein ziemliches Gedränge. Als ich unmittelbar nach dem Start in der (erweiterten) Spitze mitlief, zweifelte ich zuerst an meinem Anfangstempo, merkte dann aber, dass das Rennen nicht sonderlich schnell losging. Und so lief ich bis zum Einbiegen auf die lange Gerade westlich des Flughafens mit Sicht auf die Führenden.</p>
<p>Mein Ziel bestand vorerst darin, Kilometerschnitte unter vier Minuten zu laufen. Dies gelang mir auf den ersten Kilometern sehr deutlich und konnte auch danach eingehalten werden. Auf dem langen Weg nach Oberglatt fand ich sehr bald einen etwa gleich starken Mitläufer, so dass wir uns gegenseitig in der Führung ablösten und mit einem konstanten Schnitt zur ersten Verpflegung zogen. Als ich dort ein paar Schritte ging, um ein Wasser zu trinken, verlor ich vorerst den Anschluss und lief alleine weiter. Zwar war ich nur ein paar Meter von den nun zwei Läufern vor mir entfernt, jedoch wollte ich keine Tempoverschärfung riskieren, nur um die Lücke zu schliessen.</p>
<p>Am Pistenende war die starke Bise gut spürbar und blies als bremsende Wand den Läufern entgegen. Hier und vor allem dann beim Wechsel auf die Panzerpiste musste ich beissen. Doch fand ich bald wieder den Rhythmus und oft auch Mitläufer, denen ich für eine Zeit anhängen konnte oder selber das Zugpferd spielte. Bis zur zweiten Verpflegung war ich noch immer gut im Rennen, wenn auch knapp hinter dem Vorjahresresultat.</p>
<p>Auf dem Weg zur Rega konnte ich wieder zu meinem anfänglichen Laufpartner aufschliessen und ihn sogar überholen. Nun liefen wir in einer Vierergruppe und schlossen alsbald zur dritten Frau auf. Bei der letzten Verpflegung auf Höhe Rega gönnte ich mir einen Becher Iso und ging wiederum zwei bis drei Schritte. Mein Mitläufer sagte noch ein paar motivierende Worte im Vorbeigehen und ich erwiderte, dass es nur noch ein erweiterter Schlussspurt sei. Nun kam von hinten die vierte Frau, mit der ich wieder anlief und kurz danach die Lücke zur dritten Frau schloss. Wir zogen vorbei und ich versuchte, das Tempo bereits ein erstes Mal zu erhöhen.</p>
<p>Die neu dritte Frau musste ich leider ziehen lassen und lief zusammen mit meinem anfänglichen Mitläufer sowie einem weiteren, gross gewachsenen Läufer. Bis zur Überführung nach dem GAC führte ich die Gruppe an, anschliessend gab es einen stetigen Wechsel der Führungsposition. Nun folgte der finale Aufstieg. Ich heftete mich an die Fersen des Grossgewachsenen, musste dabei aber meinen treuen Mitläufer ziehen lassen.</p>
<p>Er kam jedoch nicht weit und so liefen wir mehr oder weniger geschlossen nach der Steigung auf dem Flachstück Richtung Ziel. Bereits den letzten Steigungsabschnitt lief ich tief im roten Bereich, so dass die Beine brannten und auch die übrigen Muskeln fast nicht mehr gehorchen wollten. Ich entschloss mich in der Not zu einem taktischen Schlussspurt: Diesen setzte ich so an, dass das Überholmanöver genau einige Schritte vor dem Ziel abgeschlossen ist, denn einen Gegenangriff würde ich auf keinen Fall mehr parieren können.</p>
<p>Diese Taktik ging perfekt auf und so mobilisierte ich meine letzten Kräfte, um an den beiden vorbei zu ziehen. Mit <a title="Rangliste Datasport" href="http://services.datasport.com/2011/zkb/flughafen/RANG002.HTM" target="_blank">1.06:08,9</a> war ich 40 Sekunden langsamer als <a title="Bericht 2010" href="http://www.oli.li/blog/2010/05/13/flughafenlauf-3/">letztes Jahr</a> und erreichte den 18. Rang von 224 Läufern meiner Kategorie. Somit war ich mit meinem Flughafenlauf-Debüt in der Kategorie M30 vollends zufrieden &#8211; auch mit Blick auf den reduzierten Trainingsaufwand.</p>
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