10 km von Winterthur

Im Rahmen des 12. Winterthur Marathon wurden ebenfalls Rennen über die Halbmarathondistanz sowie über zehn Kilometer angeboten. Zusammen mit Silja, Reto und Jasmin entschieden wir uns, nach dem Flughafenlauf vom Donnerstag noch zehn Kilometer am Sonntag anzuhängen. Der Wetterbericht hielt zumindest die Hoffnung aufrecht, für die Dauer des Laufs einen trockenen Abschnitt zu finden.

Der Platzregen setzte ein, als wir fertig umgezogen auf dem Weg zum Shuttlebus waren. Dadurch liessen wir uns jedoch nicht irritieren und fuhren im vollgepferchten Bus an den Start im Leisental. Beim Betrachten der letztjährigen Ergebnisse merkte ich, dass die Leistungsdichte nicht so hoch wie bei den ZLC-Läufen ist und stand daher zusammen mit Reto ganz vorne ein. In der Tat konnten wir uns kurz nach dem Start direkt hinter der Spitzengruppe als erste Verfolger etablieren.

Nach den ersten beiden Kilometern überholten wir immer wieder einzelne Läufer, die aus der Spitzengruppe gefallen waren und nun durchgereicht wurden. Mit uns waren auch noch die Marathonläufer auf ihrer zweiten Runde sowie die Marathon-Staffelläufer auf der Strecke. Bei Kilometer 5 nutzte ich die Verpflegungsstelle für ein paar Schlucke Wasser, was mich jedoch arg aus dem Rhythmus brachte und mit Seitenstechen bestraft wurde. Zudem spürte ich den Flughafenlauf noch deutlich in den Beinen und war froh, heute nur zehn Kilometer rennen zu müssen.

Bis zu Kilometer 6 führte die Strecke stets leicht bergauf, was jedoch praktisch nicht spürbar war. Einzig die Steigung kurz vor Kilometer 6 war wirklich nennenswert und brachte mich kurz aus dem inzwischen wiedergefundenen Rhythmus. Reto war mittlerweile ein paar Meter zurückgefallen, hielt sich jedoch in konstanter Distanz. Beim anschliessenden Streckenteil bergab konnte ich Tempo machen und die Pace nach unten drücken. Nun war ich sicher, mein Tempo nachhause laufen zu können und schonte die Kräfte nicht mehr.

Die letzten beiden Kilometer führten mehr oder weniger geradeaus Richtung Stadt. Der Einlauf ins Ziel bei der Reithalle war trotz nicht optimalem Wetter (regnen tat es während dem Lauf aber nie) von einigen Zuschauern gesäumt, welche eine gute Stimmung verbreiteten. Mit einem beherzten Schlussspurt fing ich noch einige abgekämpfte Marathonläufer vor der Ziellinie ab und erreichte das Ziel nach 37.31,2 Minuten. Dies brachte mir den 7. Rang aller 142 Männern (es wurde lediglich zwischen Männern und Frauen unterschieden) unmittelbar vor Reto ein. Mit diesem Resultat war ich selbstverständlich mehr als zufrieden.

37.31,2
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