Pfäffikersee-Lauf

Bereits meine vierte Teilnahme am «Heimrennen» stand an. Das Wetter versprach, super zu werden, wenn auch fast ein wenig heiss. Nachdem ich in den Vorjahren jeweils meine Zeit nach unten korrigieren konnte, war auch dies heuer das Maximalziel. Vorerst wollte ich aber einfach ein gutes Rennen und eine entsprechende Platzierung in meiner Kategorie.

Bei sonnigem Wetter lief ich im vorderen Viertel des Feldes an und peilte einen Schnitt knapp unter vier Minuten für den Beginn an. Am Start traf ich noch Benjamin, der sich langsam aber sicher Richtung New York orientiert. Im Wissen, dass er (je nach Tagesform) leicht schneller läuft als ich, wollte ich mich auf dem ersten Abschnitt an ihm orientieren. Dies gelang mir bis kurz vor Rennhälfte auch gut, stets hatte ich ihn im Blickfeld. Doch anschliessend musste ich ihn wohl oder übel ziehen lassen und mich auf mein Rennen konzentrieren.

Die Hitze machte mir ziemlich zu schaffen und so trank ich an jeder Verpflegungsstelle. Der Aufstieg nach Ruetschberg war wie gewohnt ein selektiver Streckenteil, auf dem ich dank nicht allzu schnellem Rennbeginn jedoch konstant laufen konnte. So machte ich einige Plätze gut und ging motiviert in die Zusatzschleife. Wiederum gelang es mir, einige Positionen zu erkämpfen und mich in eine gute Ausgangslage für den angenehmeren Teil zu bringen.

Bis zum Schluss zahlte sich mein kräftesparender Beginn aus und ich konnte auch im zweiten Aufstieg zur Jucker Farmart zwei Läufer überholen. Auf dem anschliessenden Finish mit einem sehr langen Schlussspurt fehlten mir zu guter letzt die Kräfte, noch die Grosses zu bewegen. Jedoch heftete sich zu Beginn der Zielgerade ein Läufer meiner Kategorie an meine Fersen und forderte mich heraus. Mit einer beherzten Tempoverschärfung (mit Hilfe der letzten Kräfte) schaffte ich es, Distanz zwischen uns zu bringen. Den unmittelbar vor mir laufenden Sportler holte ich dann leider knapp nicht mehr ein.

Schlussendlich verpasste ich meine Bestzeit um eine halbe Minute und beendete das Rennen in 48.32,8 auf dem 11. Rang – lediglich zwei Sekunden hinter den Top 10.

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1 Response to Pfäffikersee-Lauf

  1. Benjamin says:

    So, jetzt habe ich endlich auch was darüber geschrieben. Wir können uns nächstes Mal ja gegenseitig organisiert pacen 😉

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