{"id":1131,"date":"2015-08-17T22:11:32","date_gmt":"2015-08-17T21:11:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.oli.li\/blog\/?p=1131"},"modified":"2015-08-17T22:12:37","modified_gmt":"2015-08-17T21:12:37","slug":"maui","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.oli.li\/blog\/2015\/08\/17\/maui\/","title":{"rendered":"Maui"},"content":{"rendered":"<p>Maui haben wir kurzfristig gebucht, als wir uns entschieden hatten, fr\u00fchzeitig von Asien nach Hawaii zu wechseln. Und wir sollten es nicht bereuen&#8230; Kurz nach Ankunft werde ich ein erstes Mal positiv \u00fcberrascht: Die Mietwagen\u00fcbernahme ist in knapp 10 Minuten erledigt und niemand wollte uns irgendwelche Zusatzgeb\u00fchren verrechnen.<\/p>\n<p>Unbedingt auf dem Programm steht der Vulkan <a href=\"http:\/\/www.nps.gov\/hale\/index.htm\" target=\"_blank\">Haleakala<\/a>. Das Wetter verspricht jedoch am ersten Tag eher regnerisch zu werden und so ziehen wir die Erkundungstour per Auto nach Hana vor. Die Strasse nach Hana \u00e4hnelt einer Passstrasse ohne Steigung und bietet zahlreiche Sehensw\u00fcrdigkeiten auf dem Weg. Einen ersten Halt machen wir bei den Twin Falls: Idyllischer Wasserfall mitten in einem dichten Wald. Um ihn zu erreichen, muss das letzte St\u00fcck sogar gewatet werden. Belohnt wird man mit einem erfrischenden Bad (bevor Vermutungen zu neuer Frisur oder anderen &#8220;Umbauten&#8221; aufkommen: Ich bin derjenige <em>unter <\/em>dem Wasserfall).<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/DSC03530.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-1133\" src=\"http:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/DSC03530-1024x768.jpg\" alt=\"DSC03530\" width=\"640\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/DSC03530.jpg 1024w, https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/DSC03530-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/DSC03530-900x675.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Als n\u00e4chstes besuchen wir den <a href=\"http:\/\/dlnr.hawaii.gov\/dsp\/parks\/maui\/waianapanapa-state-park\/\" target=\"_blank\">Wai`anapanapa State Park<\/a> mit seinen schwarzen Str\u00e4nden und den Lavaformationen, die ins Meer ragen und die unverwechselbare K\u00fcste bilden. Zudem befindet sich dort eine S\u00fcsswasser-Grotte, in der man ein k\u00fchlendes Bad im glasklaren Wasser nehmen kann.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/DSC03549.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-1138\" src=\"http:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/DSC03549-1024x768.jpg\" alt=\"DSC03549\" width=\"640\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/DSC03549.jpg 1024w, https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/DSC03549-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/DSC03549-900x675.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Den Abschluss macht der Red Sand Beach. Diesen kleinen Strand muss man sich zuerst &#8220;verdienen&#8221;. Vom Parkplatz geht es durch ein gelbes Tor \u00fcber eine unscheinbare Wiese, bis der Weg zum Strand erkennbar ist. Nach einer kurzen Kletterpartie zeigt sich der Farbenzauber in voller Pracht.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/DSC03552.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-1139\" src=\"http:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/DSC03552-1024x768.jpg\" alt=\"DSC03552\" width=\"640\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/DSC03552.jpg 1024w, https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/DSC03552-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/DSC03552-900x675.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Auf der R\u00fcckfahrt sehen wir uns noch die &#8220;Iao Needle&#8221; an, eine ziemlich markante Felsformation. Einen Schweizer mag diese jedoch nicht besonders zu beeindrucken &#8211; erst recht nicht, wenn der mit 30 Minuten angegebene Fussweg in knapp f\u00fcnf zur\u00fcckgelegt werden kann. Eindr\u00fccklich ist jedoch die Tatsache, dass es sich um eine v\u00f6llig andere Klimazone auf dieser kleinen Insel handelt. Zudem sind auch die fast senkrechten Felsen dicht bewachsen, so dass sich das ganze Gebirge in Gr\u00fcn pr\u00e4sentiert.<\/p>\n<p>Am Samstag ist der Wetterbericht verheissungsvoller, so dass wir eine erste Erkundung zum Vulkan machen. In einer guten Stunde geht es dabei von 0 auf 3055 Meter \u00fcber Meer. Wir haben eine kleine Wanderung am Nachmittag zur Einstimmung geplant. Vom Visitor&#8217;s Center laufen wir hinunter in den grossen Krater zu einem kleinen, der umrundet werden kann. T\u00fcckisch dabei ist, dass es zuerst sehr leichtf\u00fcssig bergab geht und der harte Aufstieg zum Schluss wartet.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/DSC03593.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-1142\" src=\"http:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/DSC03593-1024x768.jpg\" alt=\"DSC03593\" width=\"640\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/DSC03593.jpg 1024w, https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/DSC03593-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/DSC03593-900x675.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Farbenvielfalt und das Eintauchen in einen Vulkan fasziniert mich extrem. Schon von oben sieht die Landschaft eindr\u00fccklich aus. Doch so richtig erleben kann man sie erst, wenn man hinunter steigt. Tiere findet man nicht viele vor. Wenn, dann vor allem diverse Vogelarten &#8211; sowohl nat\u00fcrlich angesiedelte als auch eingef\u00fchrte, die nicht gern gesehen werden und teilweise das \u00d6kosystem bedrohen. Man sieht, auch andernorts gibt es Asylprobleme. \ud83d\ude09<\/p>\n<p>F\u00fcrs Nachtessen haben wir Picknick mitgenommen, da wir vom Gipfel den Sonnenuntergang geniessen wollen. In eindr\u00fccklicher Natur mit einer sagenhaften Kulisse einem Naturschauspiel beiwohnen und gem\u00fctlich picknicken &#8211; viel perfekter lassen sich Ferien nicht mehr definieren.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/DSC03622.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-1145\" src=\"http:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/DSC03622-1024x768.jpg\" alt=\"DSC03622\" width=\"640\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/DSC03622.jpg 1024w, https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/DSC03622-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/DSC03622-900x675.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Da ein solches Szenario ja zu perfekt f\u00fcr diese Welt ist, gibt es nat\u00fcrlich noch einen Nebenschauplatz. Bei der R\u00fcckkehr von unserer Wanderung entdeckt Silja an unserem Mietwagen einen kleine Delle (1-2 cm) mit einem roten Kratzer. Jackpot: Parkschaden, nat\u00fcrlich ohne Notiz vom Verursacher. Aufl\u00f6sung im Schnelldurchlauf: Nach ein paar (hektischen) Abkl\u00e4rungen und Korrespondenz meinerseits fahren wir am n\u00e4chsten Tag kurz beim Vermieter vorbei und fragen (als pflichtbewusste Schweizer), ob ein Polizeirapport notwendig ist. Mit einem Blick, der zwischen Frage und Lachkrampf pendelt, schaut sich der Mitarbeiter die Sache\u00a0an und sagt nur, dass dies bei ihnen nicht einmal unter &#8220;Schaden&#8221; geht. Mir f\u00e4llt ob des vermeidbaren Papierkriegs ein Stein vom Herzen und die Ferien k\u00f6nnen weiter genossen werden.<\/p>\n<p>Das grosse Aktivprogramm wartet am Sonntag: Fr\u00fchstart mit Morgenessen bei Sonnenaufgang auf dem Vulkan. Wenn auch schon der Untergang eindr\u00fccklich war, so schl\u00e4gt der Aufgang alles. Fotos k\u00f6nnen diese einmalige Stimmung nur sehr bruchst\u00fcckhaft transportieren (nicht zuletzt, weil das Frieren fehlt \ud83d\ude42 ).<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/DSC03631.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-1148\" src=\"http:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/DSC03631-1024x768.jpg\" alt=\"DSC03631\" width=\"640\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/DSC03631.jpg 1024w, https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/DSC03631-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/DSC03631-900x675.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Danach stellen wir das Auto beim Visitor&#8217;s Center ab (extra ein Parkplatz mit nur einem Nachbar) und machen uns per Autostopp auf den Weg. Richtig gelesen! Wir haben eine Einweg-Wanderung mit Ziel Gipfel geplant und m\u00fcssen somit zuerst zum Ausgangsort kommen. Da sehr viele Leute nach dem Sonnenaufgang sich auf den R\u00fcckweg machen, hegen wir die Hoffnung, bald mitgenommen zu werden. Und nach nicht einmal f\u00fcnf Minuten nimmt uns ein kolumbianisches Paar mit, das ihr 30-j\u00e4hriges Hochzeitsjubil\u00e4um (ohne ihre f\u00fcnf Kinder) auf der Insel feiert. Nach einer kurzen Fahrt mit netter Konversation starten wir zu Fuss ins Abenteuer.<\/p>\n<p>Wiederum sind wir extrem fasziniert von der Landschaft. Es sind vor allem die st\u00e4ndig wechselnden Umgebungen, die man fast nirgends sonstwo findet. Wir starten in dichter Buschvegetation, \u00e4hnlich unserer Alpen. Danach geht es \u00fcber schroffe Felskanten hinunter in die Ebene, die wiederum sehr gr\u00fcn wird. Anschliessend folgen die zahlreichen Lavafelder in ihren unterschiedlichen Farben. Abermals mutet die Szenerie fast surreal an, als wir uns durch Mondlandschaften bergauf k\u00e4mpfen. In gut f\u00fcnf Stunden bew\u00e4ltigen wir die knapp 20 Kilometer bei 1000 H\u00f6henmetern und kommen gl\u00fccklich beim (unversehrten) Auto an.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/DSC03655.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-1153\" src=\"http:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/DSC03655-1024x768.jpg\" alt=\"DSC03655\" width=\"640\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/DSC03655.jpg 1024w, https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/DSC03655-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/DSC03655-900x675.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Den Tag beschliessen wir mit weiteren (teilweise regnerischen) Strandaktivt\u00e4ten und einem exzellenten Nachtessen im wohl <a href=\"http:\/\/www.cuatro808.com\/\" target=\"_blank\">besten Restaurant Mauis<\/a>. Maui &#8211; definitiv ein Highlight unserer Reise!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Maui haben wir kurzfristig gebucht, als wir uns entschieden hatten, fr\u00fchzeitig von Asien nach Hawaii zu wechseln. 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