{"id":1190,"date":"2015-09-02T05:58:27","date_gmt":"2015-09-02T04:58:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.oli.li\/blog\/?p=1190"},"modified":"2015-09-02T05:58:27","modified_gmt":"2015-09-02T04:58:27","slug":"big-island","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.oli.li\/blog\/2015\/09\/02\/big-island\/","title":{"rendered":"Big Island"},"content":{"rendered":"<p>Im Gegensatz zu <a href=\"http:\/\/www.oli.li\/blog\/2015\/08\/17\/maui\/\">Maui<\/a>\u00a0hatten wir Big Island von Anfang an geplant. Die Anreise erfolgt wiederum mittels kurzem H\u00fcpfer von Honolulu nach Hilo. Dort fassen wir einen Mietwagen \u2013 dieses Mal einen SUV mit <a href=\"http:\/\/www.edmunds.com\/car-buying\/do-you-need-an-all-wheel-drive-or-four-wheel-drive-car.html\" target=\"_blank\">AWD<\/a>. Und einmal mehr macht Alamo einen ausgezeichneten Job.<\/p>\n<p>Wir fahren mehr oder weniger direkt zu unserer Unterkunft \u2013 einem <a href=\"http:\/\/www.hawaiibundle.com\/\" target=\"_blank\">Bed &amp; Breakfast<\/a> sehr nahe des <a href=\"http:\/\/www.nps.gov\/havo\/index.htm\" target=\"_blank\">Volcano Nationalparks<\/a>. Das B&amp;B wird von einem russischen Paar gef\u00fchrt, wobei Leon bereits sehr lange in den USA wohnt. Das Haus liegt ziemlich abgelegen mitten im Regenwald und um es zu erreichen, m\u00fcssen wir f\u00fcr eine kurze Strecke gegen den Auto-Mietvertrag verstossen und \u00fcber eine Kiesstrasse fahren. Marina und Leon erwarten uns bereits und f\u00fchren uns in unser Reich f\u00fcr drei N\u00e4chte. Wir haben den gesamten unteren Stock f\u00fcr uns und k\u00f6nnen auch die K\u00fcche und die Terrasse oben ben\u00fctzen. Zudem ist Leon professioneller Reisef\u00fchrer und versorgt uns umgehend mit ersten Tipps.<\/p>\n<p>Wir fahren noch am ersten Abend nach dem Nachtessen zum aktiven Vulkan Kilauea. Im Dunkeln ist die rote Lava-Wolke eindr\u00fccklich erkennbar. Trotz leichtem Nieselregen ein super Naturschauspiel, das Eindruck macht. Noch nie war ich so nahe an einem aktiven Vulkan.<\/p>\n<p>Am kommenden Tag erkunden wir den Nationalpark bei Tageslicht. Sehr eindr\u00fccklich sind die D\u00e4mpfe und Gase, die aus L\u00f6chern und Ritzen im Boden aufsteigen und teilweise f\u00fcrchterlich nach Schwefel stinken. Vom Kraterrand kann man wundersch\u00f6n die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Caldera_(Krater)\" target=\"_blank\">Caldera <\/a>bewundern, die leider f\u00fcrs Wandern wegen den gef\u00e4hrlichen D\u00e4mpfen zurzeit gesperrt ist. Wir reihen alternativ einige kleinere Trails aneinander und erkunden so einen Grossteil des Gebiets zu Fuss. Auch das Visitor&#8217;s Center sowie das <a href=\"http:\/\/www.nps.gov\/havo\/planyourvisit\/jaggar_museum.htm\" target=\"_blank\">Jaggar Museum<\/a>\u00a0bieten wertvolle Zusatzinformationen. Wie immer erl\u00e4utern\u00a0die anwesenden Rangers gerne Details und geben Tipps f\u00fcr die Besichtigung.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/DSC03857.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-1225\" src=\"http:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/DSC03857-1024x768.jpg\" alt=\"DSC03857\" width=\"640\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/DSC03857.jpg 1024w, https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/DSC03857-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/DSC03857-900x675.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wir folgen am Nachmittag jedoch dem Tipp von Leon und machen uns auf Richtung S\u00fcden: Wir wollen mit dem South Point von Big Island den s\u00fcdlichsten Punkt der USA besuchen. Zuerst auf einer Haupt- und anschliessend auf einer holprigen Nebenstrasse erreichen wir den Parkplatz mit den steilen Klippen. Einheimische Kinder sind dabei, von den knapp 10 Metern hohen Klippen ins Meer zu springen. Leider haben wir keine Badesachen dabei, denn der Sprungplatz sieht wirklich verlockend paradiesisch aus. So bleibt es beim Zuschauen und Fotos machen. Den Green Sand Beach ganz in der N\u00e4he schenken wir uns dann jedoch, da wir weder drei Meilen zu Fuss gehen noch 15 Dollar pro Person f\u00fcr den Hillbilly-Transport bezahlen wollen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/DSC03880.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-1230\" src=\"http:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/DSC03880-1024x768.jpg\" alt=\"DSC03880\" width=\"640\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/DSC03880.jpg 1024w, https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/DSC03880-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/DSC03880-900x675.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Der Samstag soll unser grosser Wandertag werden: Wir wollen den weltgr\u00f6ssten (aktiven) Vulkan <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mauna_Loa\" target=\"_blank\">Mauna Loa<\/a> zu Fuss erklimmen! Leon hat uns zwar ganz klar gesagt &#8220;forget about it&#8221;, doch dies basiert auf seinem Unwissen, dass es einen offiziellen Wanderweg gibt. Wir br\u00fcten in den Vortagen intensiv \u00fcber den Wetterprognosen und identifizieren das Wetter zusammen mit der H\u00f6he (4&#8217;170 Meter \u00fcber Meer) als gr\u00f6ssten Risikofaktor. Beim Besuch des Nationalparks suchen wir auch noch das Backcountry Office auf und diskutieren unseren Plan intensiv mit den anwesenden Rangern, die uns wertvolle Tipps geben und uns eher ermuntern als entmutigen. Am Vorabend wird nach abermaliger Konsultation des Wetters, intensivem Kartenstudium und Internetrecherche der definitive Entscheid gef\u00e4llt: Wir versuchen es!<\/p>\n<p>Zu unchristlicher Zeit geht es mit dem Auto los bis zum kleinen Parkplatz unterhalb des Observatoriums auf gut 3000 Metern \u00fcber Meer. Die Anfahrt verl\u00e4uft problemlos durchgehend auf asphaltierten Strassen. Noch sind einige Wolkenfetzen zu sehen, doch &#8220;unsere&#8221; Seite des Vulkans scheint offen zu sein. Der Wind bl\u00e4st jedoch extrem und die Temperatur ist\u00a0merklich zur\u00fcckgegangen. Angesichts dieser Verh\u00e4ltnisse geniessen wir unser Morgenessen im Auto mit Blick auf den <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mauna_Kea\" target=\"_blank\">Mauna Kea<\/a> gegen\u00fcber. Ich habe schon in schlechterer Kulisse gefr\u00fchst\u00fcckt&#8230;<\/p>\n<p>Wir versp\u00fcren beide keine k\u00f6rperlichen Beschwerden bez\u00fcglich H\u00f6he und geniessen die Ruhe vor dem Sturm. Dass dies noch w\u00f6rtlich ausgelegt werden wird, wissen wir zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht. Um 8:00 Uhr machen wir uns auf den steinigen Weg, die gut 1000 H\u00f6henmeter zu bezwingen. In herrlichem Panorama ohne Leute weit und breit folgen wir den Steint\u00fcrmchen, welche den Weg markieren, zum Gipfel.<\/p>\n<p>Je h\u00f6her wir steigen, desto n\u00e4her kommen die Wolken. Es mag sie zwar auf unserer Lee-Seite fortlaufend wegblasen, doch kurz unterhalb der Caldera tauchen wir ein. Konnten wir vorhin stets den Weitblick zum Mauna Kea und hinab ins Tal schweifen lassen, betr\u00e4gt die Sichtweite abrupt nur noch 50-100 Meter. Wir beraten das weitere Vorgehen und entscheiden uns dann, vorerst weiterzugehen. Und kurz nach dem Passieren der 4000er-Marke entdecken wir den wohl stilvollsten Ort f\u00fcr die gepflegte Morgentoilette. Logisch, dass ich mir diese Gelegenheit nicht entgehen lasse. \ud83d\ude1b<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/DSC03898.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-1203\" src=\"http:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/DSC03898-1024x768.jpg\" alt=\"DSC03898\" width=\"640\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/DSC03898.jpg 1024w, https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/DSC03898-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/DSC03898-900x675.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Bei der anschliessenden Weggabelung mit Sicht in die Caldera kann man entweder zum Campingplatz mit Baracken oder zum Gipfel (auf der gegen\u00fcberliegenden Seite der Caldera) abzweigen. Wir schreiten wacker voran Richtung Gipfel. Nach knapp 500 Metern wird der Nebel dichter, wir sehen teilweise nur noch 20-50 Meter in einem unbekannten Gebiet mit Felsspalten und scharfer <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lava#.CA.BBA.CA.BB.C4.81-Lava\" target=\"_blank\">Aa-Lava<\/a>. Wir machen eine Denkpause und analysieren die Lage. Noch bevor wir einen definitiven Entscheid f\u00e4llen, setzt der Regen ein und nimmt ihn uns ab. Wir haben lediglich Regenjacken und keine -hosen dabei und auch w\u00e4rmende Kleidung ist nur begrenzt vorhanden. Zudem f\u00fchlen wir uns bei diesen Sichtverh\u00e4ltnissen in unbekanntem Gebiet nicht wohl. Sehr schweren Herzens (so kurz vor dem Ziel!) treten wir den\u00a0geordneten R\u00fcckzug an. \ud83d\ude41<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/DSC03899.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-1223\" src=\"http:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/DSC03899-1024x768.jpg\" alt=\"DSC03899\" width=\"640\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/DSC03899.jpg 1024w, https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/DSC03899-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/DSC03899-900x675.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wir kommen z\u00fcgig voran und sind schon fast beim Parkplatz, als wir vermehrt Donnergrollen h\u00f6ren, das immer n\u00e4her kommt. Schnell identifizieren wir die Gewitterzelle (nachdem wir zuerst meinten, es wird im nahen Milit\u00e4rgel\u00e4nde gesprengt), die sich bedrohlich zwischen uns und dem rettenden Auto aufbaut. Schlussendlich dreht sie jedoch leicht ab und wir m\u00fcssen uns nicht im munteren Blitzh\u00fcpfen zwischen den Felsen \u00fcben. Lediglich nass und ein wenig abgek\u00fchlt steigen wir in unseren zuverl\u00e4ssigen Buick, schl\u00e4ngeln uns die Passstrasse des Mauna Loas hinunter und direkt vis-\u00e0-vis diejenige des Mauna Keas hinauf &#8211; jedoch nur bis zum <a href=\"http:\/\/www.ifa.hawaii.edu\/info\/vis\/visiting-mauna-kea\/visitor-information-station.html\" target=\"_blank\">Besucher-Informationszentrum<\/a>. Da anschliessend ein ungeteertes Strassenst\u00fcck folgt, ist die Zufahrt zum Gipfel nur f\u00fcr 4WD-Fahrzeuge empfohlen und von den meisten Vermietern auch via Mietvertrag verboten. Vorerst halten wir uns daran und sehen zudem im Informationszentrum ein aktuelles Bild des Wetterradars mit einem roten Kern \u00fcber dem Mauna Loa. Trotz fortw\u00e4hrenden Zweifeln scheint die Entscheidung richtig gewesen zu sein.<\/p>\n<p>Bevor wir heimw\u00e4rts fahren, geht es noch zum neusten Lavastrom, der 2012 am s\u00fcd\u00f6stlichen Punkt der Insel ins Meer geflossen ist und dem Staat einige Hektaren neues Land beschert hat. Durch Hinweisschilder kommen wir zu Gerys Haus, der laut eigenen Angaben ein &#8220;Lava-Problem&#8221; hat und s\u00fcchtig nach dem fl\u00fcssigen Gestein ist. Sein Haus wurde 2012 durch die Lava zerst\u00f6rt, so dass er sich daraufhin ein neues auf dem ausgek\u00fchlten Lavafeld gebaut hat. Er zeigt uns eindr\u00fcckliche Bilder (und m\u00f6chte diese auf einer DVD auch verkaufen) und erz\u00e4hlt lebhaft, wie er in und mit der Lava lebt &#8211; ein wahrer Lebensk\u00fcnstler. Auch momentan gibt es einen aktiven Lavastrom, der jedoch \u00f6ffentlich nicht zug\u00e4nglich sich weiter oben gem\u00e4chlich seinen Weg bahnt.<\/p>\n<p>Der folgende Tag soll &#8211; zumindest was die k\u00f6rperliche Ert\u00fcchtigung angeht &#8211; nicht mehr ganz so intensiv werden. Wir nutzen unseren Transfer nach Waikoloa (Westk\u00fcste) und machen eine Sightseeing-Tour per Auto mit Fokus auf die Ostk\u00fcste. Zuerst geht es zu den &#8220;Rainbow Falls&#8221; und den dahinter liegenden &#8220;Boiling Pots&#8221;. Ein bisschen Wildwasser, das mich nicht richtig \u00fcberzeugen kann. Viel besser gefallen mir weiter nordw\u00e4rts die &#8220;<a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Akaka_Falls_State_Park\" target=\"_blank\">Akaka Falls<\/a>&#8220;: Richtig im Regenwald gelegen f\u00e4llt das Wasser wunderbar 129 Meter in die Tiefe. Den Abschluss der Tour bildet das Waipia-Tal, das wir von hoch oben begutachten. Hinunter m\u00fcsste man entweder laufen oder ein 4WD-Fahrzeug besitzen. Anschliessend geht es einmal quer durch die Insel zu unserer neuen Unterkunft im Marriott auf der Westseite.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/DSC03956.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-1218\" src=\"http:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/DSC03956-1024x768.jpg\" alt=\"DSC03956\" width=\"640\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/DSC03956.jpg 1024w, https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/DSC03956-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/DSC03956-900x675.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Dort werden wir erstmals von sehr viel Regen begr\u00fcsst. Wir erhalten ununterbrochen Springflut-Warnungen auf unsere Telefone (ich habe diese iPhone-Funktion noch gar nicht gekannt \ud83d\ude09 ) und m\u00fcssen auf den letzten Meilen sogar unsere Geschwindigkeit mangels Sicht drosseln. Auch der n\u00e4chste Tag ist v\u00f6llig verregnet, so dass wir lediglich eine kurze Ausfahrt nach Kona unternehmen. Die Hotelanlage inklusive Poollandschaft k\u00f6nnen wir aber trotzdem oder eben erst recht ausgiebig geniessen.<\/p>\n<p>Die Regenmenge ist f\u00fcr die hawaiianischen Inseln bemerkenswert bis verheerend: Mehrere Strassen und sogar der ber\u00fchmte Waikiki Beach in Honolulu m\u00fcssen gesperrt werden, da die Kanalisation \u00fcberl\u00e4uft und ins Meer fliesst.<\/p>\n<p>Am letzten Big-Island-Tag wollen wir es aber nochmals wissen und die &#8220;verlorenen&#8221; Stunden nachholen. Fr\u00fchmorgens fahren wir ab ins Zentrum der Insel auf das Dach von Hawaii: Wir &#8220;erklimmen&#8221; den Mauna Kea und essen nach erfolgtem Gipfelsturm auf einem Parkplatz kurz unterhalb der Spitze unser Fr\u00fchst\u00fcck. Wieso hat es diesmal geklappt, nachdem wir das letzte Mal nicht \u00fcbers Besucherzentrum hinausgekommen sind? Nach dem letzten &#8220;Versuch&#8221; haben wir nochmals mit Leon gesprochen und im Internet recherchiert. In Wahrheit sind die ungeteerten knapp f\u00fcnf Meilen bei guten Witterungsverh\u00e4ltnissen \u00fcberhaupt kein Problem &#8211; auch f\u00fcr normale Autos. Mitunter werden sogar Mustang-Cabrios auf dem Gipfel gesichtet&#8230; Und mit unserem AWD-SUV geht es dann auch wirklich problemlos. Trotz den vergangenen starken Regenf\u00e4llen pr\u00e4sentiert sich die Piste in ausgezeichnetem Zustand &#8211; ich habe in Asien manche Teerstrasse gesehen, die in schlechterem Zustand ist!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/DSC03961.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-1219\" src=\"http:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/DSC03961-1024x768.jpg\" alt=\"DSC03961\" width=\"640\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/DSC03961.jpg 1024w, https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/DSC03961-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/DSC03961-900x675.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Lediglich beim Hinunterfahren muss man an die Bremsen denken. Also nicht einfach in Automatik herunterbrettern, sondern sch\u00f6n manuell die Motorenbremse nutzen. Diese ist zwar bei unserem Fahrzeug nicht allzu wirkungsvoll, doch wir kommen unbeschadet und um eine Erfahrung reicher unten an. Leider verdecken auf dem Gipfel Wolkenfetzen die absolute Weitsicht, trotzdem geniessen wir den Ausflug sehr.<\/p>\n<p>Am Nachmittag gibt es Action wiederum auf der Ostseite: Wir g\u00f6nnen uns eine <a href=\"http:\/\/www.zipline.com\/bigisland\" target=\"_blank\">Zipline-Tour<\/a>! Nach kurzer Sicherheitsinstruktion und einer holprigen Fahrt im Kleinbus geniessen wir sieben Fahrten per Zipline \u00fcber Fruchtplantagen, Regenwald, Fl\u00fcsse und als Abschluss sogar \u00fcber einen Wasserfall. Atemraubende Landschafen so schwerelos durchqueren macht grossen Spass und nur zu schnell ist das Abenteuer auch wieder vorbei. Wir sind\u00a0so begeistert, dass wir gleich nochmals oben beginnen wollen&#8230;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/DSC03990.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-1221\" src=\"http:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/DSC03990-1024x576.jpg\" alt=\"DSC03990\" width=\"640\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/DSC03990.jpg 1024w, https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/DSC03990-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/DSC03990-900x506.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Und bereits ruft Oahu wieder. Wir m\u00fcssen zur\u00fcck ins regengeplagte Honolulu. Wir sehen sehr viel Wasser und \u00fcberschwemmte Strassen. Der Waikiki Beach ist jedoch bereits wieder offen. Als am Nachmittag ein Gewitter aufzieht, wird es aber furchteinfl\u00f6ssend: Das Zentrum zieht voll \u00fcber uns hinweg und wir sehen und h\u00f6ren (!!!) die Blitze einschlagen &#8211; begleitet von Platzregen mit riesigen Tropfen. Hawaii m\u00f6chte uns wohl los werden und so f\u00fcgen wir uns der Naturgewalt und ziehen weiter aufs Festland&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Gegensatz zu Maui\u00a0hatten wir Big Island von Anfang an geplant. Die Anreise erfolgt wiederum mittels kurzem H\u00fcpfer von Honolulu nach Hilo. Dort fassen wir einen Mietwagen \u2013 dieses Mal einen SUV mit AWD. 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