{"id":1628,"date":"2018-05-05T21:04:45","date_gmt":"2018-05-05T20:04:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.oli.li\/blog\/?p=1628"},"modified":"2018-05-06T21:24:59","modified_gmt":"2018-05-06T20:24:59","slug":"sola-stafette-9","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.oli.li\/blog\/2018\/05\/05\/sola-stafette-9\/","title":{"rendered":"SOLA-Stafette"},"content":{"rendered":"<p>Dieses Jahr starten wir mit zwei Firmenteams. Ich habe mir Strecke 6 von Buchlern zur ETH H\u00f6nggerberg gesichert. Ein Revival meiner <a href=\"http:\/\/www.oli.li\/blog\/2008\/05\/20\/sola-stafette-2\/\">ersten SOLA-Teilnahme anno 2008<\/a>. Seither haben sich aber einige Strecken ver\u00e4ndert, so auch die sechste. Und in der Vorwoche gab es wegen der Limmattalbahn-Baustelle in Schlieren nochmals eine Anpassung, so dass wir nun an einem unserer Firmengeb\u00e4ude vorbei rennen.<\/p>\n<p>Vom <a href=\"http:\/\/www.oli.li\/blog\/2018\/04\/22\/zurich-marathon-7\/\">Z\u00fcrich Marathon<\/a> vor zwei Wochen habe ich mich gut erholt, seither jedoch eher lockere Trainings gemacht. Die 10.47 km und 230 hm sollte ich dennoch gut \u00fcberstehen. Meine ungef\u00e4hre Startzeit ist kurz nach 11:00 Uhr morgens. Ich fahre mit dem Roller zur ETH H\u00f6nggerberg und von dort mit dem Bus hin\u00fcber zur Buchlern. Dort treffe ich auf meine beiden Fans in Form meiner Eltern. Noch bleibt Zeit f\u00fcr einen kurzen Schwatz, letzte Getr\u00e4nke sowie eine WC-Pause. Kurz vor 11:00 Uhr reihe ich mich in meinen Startsektor ein.<\/p>\n<p>Marco kommt auf die Minute p\u00fcnktlich gem\u00e4ss Fahrplan und bei sch\u00f6nstem Sonnenschein nehme ich den Stafettenstab entgegen und entschwinde sogleich mit einem veritablen Startsprint. Wie immer bei der SOLA bereits von Beginn weg im nahezu roten Bereich, voll auf Tempo laufend. Das Profil sollte bis nach Schlieren eher bergab&nbsp; gehen, trotzdem werde ich noch von ein paar kleineren Steigungen \u00fcberrascht. Trotzdem kann ich meine Pace klar unter 4:00 min\/km halten und bin st\u00e4ndig am \u00dcberholen &#8211; zumeist aber L\u00e4ufer der langsamen Teams. Einen Rhythmus finden ist schwierig und so lasse ich meine Beine so gut als m\u00f6glich laufen. Dies gelingt nat\u00fcrlich vorz\u00fcglich hinab nach Schlieren.<\/p>\n<p>Die Strassenquerungen werden jeweils von Helfern gesichert und die Bahngleise werden mittels Br\u00fccke \u00fcberquert. Dann hinab am Firmengeb\u00e4ude vorbei und ab Richtung Limmat. Beim Wasserposten kurz vor dem Fluss g\u00f6nne ich mir ein Wasser sowie einen Schwamm und mache anschliessend Tempo der Werdinsel entgegen. Ich f\u00fchle mich gut und m\u00f6chte den Motor noch nicht \u00fcberdrehen &#8211; im Wissen, dass die brutale Steigung alsbald folgt. Meine Erk\u00e4ltung, die mich kurz nach dem Marathon getroffen hat, ist noch immer sp\u00fcrbar und schr\u00e4nkt mich leicht ein.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/WhatsApp-Image-2018-05-05-at-11.42.58-2.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-1632 alignleft\" src=\"http:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/WhatsApp-Image-2018-05-05-at-11.42.58-2-225x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/WhatsApp-Image-2018-05-05-at-11.42.58-2-225x300.jpeg 225w, https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/WhatsApp-Image-2018-05-05-at-11.42.58-2-768x1024.jpeg 768w, https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/WhatsApp-Image-2018-05-05-at-11.42.58-2.jpeg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a>Nach der Querung der Limmat befinden wir uns sehr bald am Fuss der Steigung. Nach den ersten paar H\u00f6henmetern sehe ich meine Eltern ein zweites Mal und nehme die netten Worte mit in den Anstieg. Zwischendurch mache ich kurze Gehpausen. In der Vorwoche habe ich diesen Teil der Strecke besichtigt und kenne die Steigung. So teile ich es gut ein und kann mich motivieren, einige Abschnitte zu laufen. Oben angekommen finde ich ziemlich schnell wieder das Tempo und sprinte der ETH entgegen. Kurz bevor das Gel\u00e4nde in Sicht kommt, werde ich das einzige Mal auf der ganzen Strecke \u00fcberholt &#8211; jedoch von einem L\u00e4ufer eines langsamen Teams.<\/p>\n<p>Vor dem \u00dcbergabebereich wartet die letzte Steigung, um das Gel\u00e4nde von oben her anzulaufen. Ich setze zu den letzten \u00dcberholman\u00f6vern an, ein richtiger Schlussspurt will mir aber dann erst im flachen Teil kurz vor \u00dcbergabe gelingen. Ersch\u00f6pft \u00fcbergeben ich den Stab, schicke noch ein paar nette Worte hintendrein und geniesse anschliessend die Stimmung und die Sonne auf dem Kunstrasen.<\/p>\n<p>In <a href=\"https:\/\/www.trackmyrace.com\/en\/running\/event-zone\/event\/sola-stafette-2018\/results\/sola-2\/\">43:52 Minuten<\/a> erreiche ich den 31. Rang auf meiner Strecke. Gesamthaft klassieren wir uns am Abend im Rang 70, nachdem wir am Mittag zwischenzeitlich auf Position 25 waren. Mit Ap\u00e9ro und Nachtessen beschliessen wir eine weitere Ausgabe des Teamevents wo der Spass klar im Vordergrund steht &#8211; die Klassierung wollen wir n\u00e4chstes Jahr dennoch verbessern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieses Jahr starten wir mit zwei Firmenteams. Ich habe mir Strecke 6 von Buchlern zur ETH H\u00f6nggerberg gesichert. Ein Revival meiner ersten SOLA-Teilnahme anno 2008. Seither haben sich aber einige Strecken ver\u00e4ndert, so auch die sechste. 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