{"id":1822,"date":"2025-08-16T03:07:00","date_gmt":"2025-08-16T02:07:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.oli.li\/blog\/?p=1822"},"modified":"2025-08-25T21:26:13","modified_gmt":"2025-08-25T20:26:13","slug":"chasing-cancellara-zurich-andermatt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.oli.li\/blog\/2025\/08\/16\/chasing-cancellara-zurich-andermatt\/","title":{"rendered":"Chasing Cancellara: Z\u00fcrich-Andermatt"},"content":{"rendered":"\n<p>Bisher konzentrierten sich meine sportlichen Wettk\u00e4mpfe auf Laufevents. Die l\u00e4ngeren und spezielleren Rennradtouren waren immer privat mit Kollegen organisiert. Dies \u00e4ndert im 2025: Wir haben uns f\u00fcr <a href=\"https:\/\/www.chasingcancellara.com\/de\/zurich-andermatt\">Chasing Cancellara (CC) Z\u00fcrich-Andermatt<\/a> angemeldet. 194 km, 4200 hm. Albispass, Raten, Sattelegg, Glarnerland, Klausenpass, Sch\u00f6llenen. Gestartet wird <s>fr\u00fchmorgens<\/s> nachts, die Strassen sind nicht abgesperrt. Wir melden uns bereits Ende 2024 im Dreierteam an. Die Kilometer d\u00fcrften kein Problem werden, die H\u00f6henmeter schon eher.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben dem Lauftraining fahre ich im Jahr 3&#8217;000-4&#8217;000 km Rennrad. H\u00e4ufig kombiniert mit dem Arbeitsweg plus gelegentliche Wochenend-Ausfahrten mit Freunden. Ausgedehnte P\u00e4ssefahrten habe ich schon l\u00e4nger nicht mehr gemacht, oft aber die Nebenstrassen des h\u00fcgeligen Z\u00fcrcher Oberlands erkundet. Im Angesicht der CC-Herausforderung baue ich gezielte H\u00f6henmeter-Trainingsrunden ein und bin gr\u00f6sstenteils guten Mutes.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Woche vor dem Event folgt die Hauptprobe: Es herrscht gerade eine Hitzeperiode mit gut \u00fcber 30 \u00b0C und ich fahre in 150 km \u00fcber die Ibergeregg sowie den Pragelpass von Muotathal her. Doch die Pragel-Rampen in der Mittagshitze ziehen mir beinahe den Stecker und verursachen Kr\u00e4mpfe. Ich hinterfrage meine Routenwahl, den CC-Event und teilweise das Leben. Irgendwie qu\u00e4le ich mich den Pass hoch und geniesse kurz darauf den Kontrast des Rennradfahrens: Bergw\u00e4rts fast kollabiert, rollt es geradeaus fast problemlos und das Kl\u00f6ntal hinab sowieso. Trotzdem hat die Hauptprobe \u00fcber 2700 hm eher Bedenken gesch\u00fcrt als Zuversicht gespendet. Trotzdem habe ich drei Erkenntnisse gewonnen:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>M\u00f6glichst alle Steigungen im Sitzen fahren, da ich im Wiegetritt sehr leicht \u00fcberpace.<\/li>\n\n\n\n<li>Trinken ist essentiell \u2013 vor allem bei diesen Temperaturen. Keine neue Erkenntnis, aber trotzdem wichtig in der Verpflegungsplanung.<\/li>\n\n\n\n<li>Magnesium supplementieren in der Woche vor dem Wettkampf, um Kr\u00e4mpfen vorzubeugen.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>Nach einer intensiven Arbeitswoche packe ich am Freitagabend den Rucksack, r\u00fcste das Rennrad nachttauglich aus und versuche um 21:00 Uhr, ein paar Stunden Schlaf vorzuholen. Der Wecker klingelt kurz nach Mitternacht und es geht per Velo \u00fcber den Seer\u00fccken und dann mittels Nachtzug nach Z\u00fcrich. Die Hitzewelle h\u00e4lt an und so bewegen sich die Temperaturen auch nachts nicht unter 15 \u00b0C. F\u00fcr den sp\u00e4teren Nachmittag sind Gewitter in den Bergen vorausgesagt, aber da hoffen wir, bereits in Andermatt zu sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Mischung aus Anspannung, Vorfreude und Adrenalin liegt in der Luft der Saalsporthalle. Die Registrierung verl\u00e4uft speditiv und wir erhalten unsere Leuchtweste im Austausch mit dem unterschriebenen Waiver. Wir entscheiden uns, kurz\/kurz loszufahren und lediglich eine Weste und \u00c4rmlinge f\u00fcr die Passabfahrten einzustecken. Noch Notproviant in die Trikottaschen und den Rest des Gep\u00e4cks geben wir auf nach Andermatt. Die Anspannung steigt: WC, Fl\u00fcssigkeitszufuhr hoch halten und noch ein paar Bissen essen. Schon werden wir aufgerufen. Hektik kommt auf, da noch ein Teammitglied auf dem WC ist. Wir schaffen es rechtzeitig durch den Velocheck an die Startlinie.<\/p>\n\n\n\n<p>Startschuss um 03:07 Uhr. GPS-Signal habe ich bereits vorher draussen eingefangen und so sind wir direkt nach Hallenausfahrt auf der magenta Linie in Richtung Andermatt. Ich f\u00fchle mich gut, es rollt sich leicht durch die Nacht und die Vorfreude weicht der Zuversicht, dass es nun endlich losgeht. Auf den ersten Kilometern sehen wir noch einige Teams, da wir in 45-Sekunden-Abst\u00e4nden gestartet sind. Das Feld zieht sich aber schon sehr bald auseinander. Nach gem\u00fctlichem Einrollen auf flachen Kilometern geht es ab Adliswil in die erste Steigung hinauf auf den Albispass. \u00c4hnlich wie bei Laufevents m\u00fcssen wir uns aktiv drosseln, um nicht euphorisiert die Steigungen hinauf zu fliegen und es sp\u00e4ter im Event zu bereuen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/13939_20250816_044522_540146715_original-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"682\" src=\"https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/13939_20250816_044522_540146715_original-1024x682.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1825\" srcset=\"https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/13939_20250816_044522_540146715_original-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/13939_20250816_044522_540146715_original-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/13939_20250816_044522_540146715_original-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/13939_20250816_044522_540146715_original-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/13939_20250816_044522_540146715_original-2048x1365.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Auf dem Albispass verzichten wir auf einen Ten\u00fcwechsel und sausen hinunter Richtung Sihlbrugg. Es ist leicht frisch aber angenehm zum Fahren. Der Sihl entlang geht es stetig aufw\u00e4rts zum \u00c4gerisee. Diesen Abschnitt des Rennens sind wir vor ein paar Wochen bereits einmal gefahren, aber ich kann mich nicht mehr an die Details erinnern \u2013 zudem ist es noch immer dunkel. Hinauf zum Raten sehen wir hinter uns weitere Gruppen wie Gl\u00fchw\u00fcrmchen die Passstrasse erklimmen. Oben erwartet uns der erste Verpflegungsstopp. Um mich hydriert zu halten, habe ich mir vorgenommen, zwischen den Verpflegungsposten jeweils beide Bidons auszutrinken. Das ergibt etwa einen Liter pro Stunde. Somit kurz Bidons f\u00fcllen, ein paar Bissen essen und wiederum ohne Ten\u00fcwechsel hinunter Richtung Einsiedeln. Diese Abfahrt ist k\u00fchler, aber wir kommen in flaches Terrain, bevor wir vollst\u00e4ndig ausk\u00fchlen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bisher l\u00e4uft oder besser gesagt f\u00e4hrt es uns allen gut. Auch die M\u00fcdigkeit macht keine Probleme. In der Planung hat mir vor allem der Anstieg zur Sattelegg gewisse Sorgen bereitet \u2013 vor allem wegen deren Steigungsprozenten. Einmal drin, f\u00fchlt sich die Rampe zu Beginn durchaus steil an. Doch wir sind ja noch nicht einmal 60 km im Rennen, somit sind die Beine noch frisch. Auch hier m\u00fcssen wir uns zeitweise drosseln und holen auf dem Aufstieg trotzdem bereits Einzelathleten ein. Auf der Sattelegg g\u00f6nnen wir uns dann Weste und \u00c4rmlinge, um s\u00e4mtliche seit Beginn gewonnenen H\u00f6henmeter hinab nach Siebnen wieder zu vernichten.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich bin technisch kein sehr versierter Abfahrer und wir sind uns in der Gruppe einig, dass wir kein \u00fcberm\u00e4ssiges Risiko eingehen wollen. Bereits in der Anfahrt zur dritten Kurve der Abfahrt sehen wir Warndreiecke und helle Beleuchtung. Nun kommt auch der Krankenwagen ins Blickfeld, der uns in der Steigung zur Sattelegg mit Blaulicht \u00fcberholt hatte. Ein paar Meter weiter sehen wir dann auch den Rega-Helikopter neben den Leitplanken stehen. Der gest\u00fcrzte Fahrer wird bereits im Krankenwagen gepflegt, als wir vorsichtig vorbei fahren. Kein sch\u00f6ner Anblick und eine gute Erinnerung, dass unfallfreies Ankommen so viel wichtiger als die Fahrzeit ist.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Anfahrt ins Glarnerland werden wir noch vor Sch\u00fcbelbach von einer Kuhherde aufgehalten. Eigentlich war der Alpabzug erst f\u00fcr den Urnerboden angek\u00fcndigt&#8230; Nun werden mehr oder weniger flache Kilometer gebolzt. Wir wechseln uns in der F\u00fchrungsarbeit ab, fahren aber nicht konsequent Windschatten und High-speed. Die Sonne ist mittlerweile aufgegangen, trotzdem muss bis 07:30 Uhr Licht und Leuchtweste an bleiben. In Glarus geniessen wir den zweiten Verpflegungsposten. Die Stimmung ist gut: WC, Essen, Bidons f\u00fcllen und kurzes Status-SMS nachhause.<\/p>\n\n\n\n<p>In Linthal gilt es ernst: Anstieg zum Klausenpass respektive Urnerboden. Ich f\u00fchle mich gut in den ersten beiden Kopfsteinpflaster-Serpentinen, fahre aber bewusst im kleinsten Gang, um die Kraft einzuteilen. Unsere Gruppe zieht es leicht auseinander. Wir haben abgemacht, dass jeder sein Tempo in den Steigungen fahren soll und wir jeweils aufeinander warten \u2013 das n\u00e4chste Mal beim Verpflegungsposten. Dieser befindet sich anfangs Urnerboden, wo die Zeit neutralisiert wird, da die <a href=\"https:\/\/urnerboden.ch\/bodaefahrt\/\">Bod\u00e4fahrt<\/a> heuer genau am gleichen Samstag stattfindet. Zwei von uns kommen gleichzeitig an und der dritte folgt auch nach ein paar Minuten. Wir nehmen uns die (neutralisierte) Zeit f\u00fcr solide Verpflegung. Ich halte mich \u00fcbrigens an Bew\u00e4hrtes. Es ist ohnehin nicht empfohlen, Experimente am Wettkampf zu machen. So esse ich Bananen, Orangen, Landj\u00e4ger, Salzstangen, Linzert\u00f6rtchen und Biberli. Einzige Ausnahme mache ich beim Iso-Drink, den ich noch nicht kenne. Er ist aber super vertr\u00e4glich und wird mich bis ins Ziel nicht bestrafen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/IMG_7439-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/IMG_7439-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1823\" srcset=\"https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/IMG_7439-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/IMG_7439-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/IMG_7439-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/IMG_7439-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/IMG_7439-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Auf dem Urnerboden m\u00fcssen wir dann wirklich kurz anhalten, um die K\u00fche passieren zu lassen. Doch schon bald geht es wieder in die Steigung. Wiederum fahren wir zu zweit in einer konstanten Pace. Ich sp\u00fcre meine Beine, aber keine Anzeichen von Kr\u00e4mpfen oder anderen muskul\u00e4ren Problemen. Noch dr\u00fcckt die Sonne, aber hinter uns verdichten sich die Wolken und es ist ein fast konstantes Grollen zu h\u00f6ren. Holt uns das Gewitter trotzdem noch ein? Auf der Passh\u00f6he warten wir auf den dritten im Bunde und sp\u00fcren erste, grosse Tropfen. Unmittelbar vereint und die Zeitneutralisation aufgehoben, entschliessen wir uns daher, sofort nach Ten\u00fcwechsel die Abfahrt in Angriff zu nehmen. Die ersten Kurven werden noch nass und m\u00fcssen extra vorsichtig gefahren werden, danach fahren wir dem Regen davon und geniessen eine lange und trockene Abfahrt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/13939_20250816_104010_540150958_original-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"684\" src=\"https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/13939_20250816_104010_540150958_original-1024x684.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1826\" srcset=\"https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/13939_20250816_104010_540150958_original-1024x684.jpg 1024w, https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/13939_20250816_104010_540150958_original-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/13939_20250816_104010_540150958_original-768x513.jpg 768w, https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/13939_20250816_104010_540150958_original-1536x1026.jpg 1536w, https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/13939_20250816_104010_540150958_original-2048x1368.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>In Altdorf gibt es einen ungeplanten B\u00e4ckereistopp, da nicht alle unserer Gruppe das Angebot der Verpflegungsstationen sch\u00e4tzen respektive \u00fcberzuckern w\u00fcrden, wenn sie die Kalorien nur dort decken. F\u00fcr uns aber kein Problem, da wir wie bereits erw\u00e4hnt nicht auf Zeit fahren. Somit liegen Sandwich und Cappuccino bestens drin. Kurz danach verpflege ich dann plangem\u00e4ss in Schattdorf. Ich geniesse das vielseitige Buffet w\u00e4hrend dem Event richtiggehend und vertrage alles bestens. Die Stimmung ist nach wie vor bestens, so dass wir zuversichtlich sind, Andermatt zu erreichen. Auch wenn mit der Sch\u00f6llenen noch einige H\u00f6henmeter auf uns warten, die bereits im Vorfeld das eine oder andere Bedenken ausl\u00f6sten.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese scheinen bei mir jedoch unbegr\u00fcndet. Ja, die Beine werden merklich schwerer. Aber meine Angst vor Kr\u00e4mpfen durch steile Rampen, Hitze oder zu wenig Fl\u00fcssigkeit bewahrheitet sich nicht. Bevor die Steigung anzieht, treffen wir zuf\u00e4llig noch einen Kollegen, der das Event auf dem Motorrad als Marshaller begleitet. Nach einem kurzen Schwatz geht es hinauf nach Wassen, wo wir uns am letzten Verpflegungsposten st\u00e4rken. Und von einem Schauer \u00fcberrascht werden. Der Blick aufs Regenradar zeigt, dass dieser in zehn Minuten vorbei ist und wir dann ein trockenes Zeitfenster von einer knappen Stunde haben. Nichts wie los auf die letzten 11 Kilometer!<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/13939_20250816_135649_540142770_original-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"682\" src=\"https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/13939_20250816_135649_540142770_original-1024x682.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1824\" srcset=\"https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/13939_20250816_135649_540142770_original-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/13939_20250816_135649_540142770_original-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/13939_20250816_135649_540142770_original-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/13939_20250816_135649_540142770_original-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/13939_20250816_135649_540142770_original-2048x1365.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Die es steigungsm\u00e4ssig in sich haben. Die Galerien der Sch\u00f6llenen warten in einem feucht-tropischen Klima. Ich ziehe unsere Gruppe hinauf. In den steilsten Rampen muss ich dann doch noch in den Wiegetritt. Aber so kurz vor dem Ziel sollte dadurch nichts mehr anbrennen. Teufelsbr\u00fccke in Sicht, das m\u00fcsste es eigentlich sein! Aber wieso zeigt meine Uhr noch immer 270 H\u00f6henmeter bis zum Ziel an? Dies entpuppt sich eine Kurve weiter als Falschmeldung, wo ich am Dorfeingang Andermatt auf meine beiden Mitstreiter warte. Zu dritt suchen wir den Einf\u00e4dler in die Zielrunde und geniessen die Triumphfahrt durch die Furkagasse direkt auf die Piazza San Gottardo inmitten des neuen Quartiers.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/13939_20250816_140331_540134063_original-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"682\" src=\"https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/13939_20250816_140331_540134063_original-1024x682.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1827\" srcset=\"https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/13939_20250816_140331_540134063_original-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/13939_20250816_140331_540134063_original-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/13939_20250816_140331_540134063_original-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/13939_20250816_140331_540134063_original-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/13939_20250816_140331_540134063_original-2048x1365.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Wir geniessen den Moment und kosten ihn mit zahlreichen angebotenen Getr\u00e4nken aus: diverse Recovery-Drinks und -Shakes sowie ein (alkoholfreies) Bier zum Anstossen starten unsere Erholungsphase kurz nach Zieldurchfahrt. Durchschnaufen, hinsetzen, geniessen. Nach einer Dusche und dem wohlverdienten Finisher-Mittagessen geniessen wir die Nachmittagssonne auf dem Hauptplatz, w\u00e4hrend noch st\u00e4ndig Mitstreiter ins Ziel kommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit unserer offiziellen Zeit von <a href=\"https:\/\/my.raceresult.com\/312131\/results#3_E21E84\">9:30:16 Stunden<\/a> erreichen wir den 16. Rang von 28 Teams. Dies ist jedoch ziemlich zweitrangig. Ich freue mich, dass wir bei beinahe perfekten Bedingungen ein super Erlebnis zu dritt ohne Unf\u00e4lle, Defekte oder andere Probleme erleben durften. Auf der Bus-R\u00fcckfahrt setzt die M\u00fcdigkeit ein und wir tr\u00e4umen bereits von unseren n\u00e4chsten (Rad-)Abenteuern&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bisher konzentrierten sich meine sportlichen Wettk\u00e4mpfe auf Laufevents. Die l\u00e4ngeren und spezielleren Rennradtouren waren immer privat mit Kollegen organisiert. 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