{"id":197,"date":"2010-09-11T20:00:49","date_gmt":"2010-09-11T19:00:49","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.oli.li\/?p=197"},"modified":"2010-09-13T19:54:37","modified_gmt":"2010-09-13T18:54:37","slug":"turlerseelauf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.oli.li\/blog\/2010\/09\/11\/turlerseelauf\/","title":{"rendered":"T\u00fcrlerseelauf"},"content":{"rendered":"<p>Eine Woche nach dem verkorksten Lauf in R\u00fcti galt es, das Selbstwertgef\u00fchl wieder anzuheben &#8211; soviel vorweg: Dies gelang mir an diesem sonnigen Samstag!<\/p>\n<p>In Affoltern am Albis war ich noch nie am Start. Somit beschr\u00e4nkte sich meine Streckenkenntnis auf das Karten- und vor allem H\u00f6henprofil-Studium. Die gut 14 Kilometer f\u00fchren weisen ein leicht einpr\u00e4gsames Profil auf: 4 Kilometer Steigung, 6 Kilometer Umrundung des T\u00fcrlersees und wiederum 4 Kilometer hinunter ins Dorf.<\/p>\n<p>Ich nahm mir vor, mein Pulver auf keinen Fall in der ersten (und praktisch einzigen) Steigung zu verschiessen. Dies vor allem auch in Anbetracht des unklaren Formstandes nach letzter Woche. Kurz nach dem Start sah ich zu meinem Gl\u00fcck einige bekannte Gesichter, die aus Erfahrung in meinem St\u00e4rkenbereich liefen. So heftete ich mich schon bald an deren Fersen und trabte mit einem Kilometerschnitt zwischen 4:06 und 4:45 Minuten dem See entgegen.<\/p>\n<p>Kurz nach dem Kulminationspunkt und der ersten Wasserstelle &#8211; die ich wie immer und im Speziellen wegen der brennenden Sonne n\u00fctzte &#8211; konnte ich einige meiner Zugpferde hinter mir lassen und heftete mich an die ein Frauenduo. Noch vor Rennmitte erfuhr ich durch Zuschauer, dass es sich dabei um die Frauen an dritter und vierter Position handelte. Ich war hier also gut aufgehoben &#8211; nicht zuletzt wegen dem gleichm\u00e4ssigen Schnitt von knapp \u00fcber vier Minuten.<\/p>\n<p>Zu Beginn des R\u00fcckwegs gelang es mir dann, auch die beiden Frauen hinter mir zu lassen und zu weiteren L\u00e4ufern aufzuschliessen. Ich realisierte erfreut, dass ich meine Kraftreserven sehr gut eingeteilt und verwaltet hatte. Jetzt galt es, die verbleibende Energie haush\u00e4lterisch bis zum Beginn des Gef\u00e4lles einzuteilen. Dies gelang mir ausgezeichnet, auch wenn mich die noch folgenden (bescheidenen) Steigungen arg ins Schwitzen brachten. Endlich bogen wir wieder auf die bekannte Strasse ein, um kurz darauf talw\u00e4rts die Beine laufen zu lassen. Im Gegensatz zu letzter Woche konnte ich bergab Tempo machen und auch mein l\u00e4diertes Knie hielt sich ruhig.<\/p>\n<p>Ich konnte meinen Schnitt merklich dr\u00fccken und kurz vor dem Ziel die Pace nochmals erh\u00f6hen. Mit einem beherzten Schlussspurt \u00fcberholte ich die beiden unmittelbar vor mir laufenden Mitstreitern auf den letzten Metern und machte dabei sogar noch einen Kategorienrang (um 1,1 Sekunden!) gut. Mit <a title=\"Rangliste Datasport\" href=\"http:\/\/services.datasport.com\/2010\/zkb\/affoltern\/RANG001.HTM\" target=\"_blank\">58.54,1<\/a> erreichte ich den 9. Rang von 36. Klassierten und durfte mich somit einmal mehr in den Top 10 einreihen.<\/p>\n<p>Mit diesem Resultat blicke ich vorerst zuversichtlich in Richtung meines ersten Laufs \u00fcber die Halbmarathondistanz. M\u00f6ge das Lauf- und Wettergl\u00fcck am kommenden Samstag mit mir sein!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Woche nach dem verkorksten Lauf in R\u00fcti galt es, das Selbstwertgef\u00fchl wieder anzuheben &#8211; soviel vorweg: Dies gelang mir an diesem sonnigen Samstag! In Affoltern am Albis war ich noch nie am Start. 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