{"id":272,"date":"2011-06-18T20:00:27","date_gmt":"2011-06-18T19:00:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.oli.li\/blog\/?p=272"},"modified":"2011-06-26T00:13:03","modified_gmt":"2011-06-25T23:13:03","slug":"wylandlauf-andelfingen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.oli.li\/blog\/2011\/06\/18\/wylandlauf-andelfingen\/","title":{"rendered":"Wylandlauf Andelfingen"},"content":{"rendered":"<p>Zum ersten Mal in meiner ZLC-Karriere nahm ich am Wylandlauf in Andelfingen teil. Eigentlich hatte sich auch Silja angemeldet, entschied sich jedoch kurzfristig aufgrund des Wetters gegen eine Teilnahme. Und so fuhr ich alleine vom regnerischen und gewittrigen Wetzikon ins (zu meinem eigenen Erstaunen) fast sonnige Andelfingen. Die Strassen und Wege waren zwar noch nass, nun pr\u00e4sentierte sich das Wetter aber mit idealen Laufbedingungen.<\/p>\n<p>Der Start wurde um 15 Minuten nach hinten verschoben, was mir gen\u00fcgend Zeit gab f\u00fcr die letzten Vorbereitungen. Nach einem kleinen Bissen Brot und einem Becher Isotea war ich bereit und reihte mich im vorderen Feld ein. Die Strecke kannte ich lediglich vom Studium des Streckenplans und begab mich somit auf unbekanntes Terrain.<\/p>\n<p>Ich begann schnell mit Anschluss an die Spitzengruppe. Diese setzte sich jedoch nach etwa zwei Kilometer ab und so spielte ich kurzzeitig das Verbindungsglied zum Verfolgerfeld. Nach knapp drei Kilometern folgte der Anstieg nach Alten. Ich wollte bewusst nicht forcieren und nahm in Kauf, dass ich von zwei L\u00e4ufern \u00fcberholt wurde. Oben im Dorf gab es bereits Wasser und die beiden dritten und vierten Frauen liefen auf mich auf. Ich spielte f\u00fcr sie teilweise das Zugpferd f\u00fcr die n\u00e4chsten drei bis vier Kilometer, wobei niemand den anderen abzuh\u00e4ngen vermochte.<\/p>\n<p>Die steten Steigungswechsel liessen keinen Rhythmus aufkommen und so musste ich st\u00e4ndig an meiner Leistungsgrenze laufen ohne grosse Reserven. Ich zog hier auch meine Schw\u00e4chephase ein, so dass ich die beiden Frauen ziehen lassen musste. Doch beim folgenden Bergabteil konnte ich wiederum Zeit gut machen und \u00fcberholte beide wieder.<\/p>\n<p>Nun ging es im grossen Bogen zur\u00fcck nach Alten, wo ein kurzer aber m\u00fchsamer Anstieg ins Dorf f\u00fchrte. Dort nochmals einen giftigen Anstieg hoch, bevor es langsam aber sicher zur\u00fcck nach Andelfingen ging. Beim Verlassen von Alten schnappte ich mir nochmals ein Wasser und versuchte auf dem folgenden langen Gef\u00e4lle Tempo zu machen und dieses auch ins Flache mitzunehmen. Dies gelang mir ausgezeichnet, obwohl ich bereits ziemlich ausgepowert war und das Ziel herbei sehnte.<\/p>\n<p>Nach der Holzbr\u00fccke und nochmals einem knappen Kilometer bog ich auf die sehr lange Zielgerade ein. Trotz inexistenten Kraftreserven wollte ich meinen Platz um jeden Preis halten und versuchte, mit Hilfe meiner letzten Kr\u00e4fte, das Tempo hoch zu halten. Ich schaffte es sogar noch, einige L\u00e4ufer zu \u00fcberholen, ohne mich selbst \u00fcberholen zu lassen.<\/p>\n<p>F\u00fcr einen Schlussspurt, der den Namen verdient h\u00e4tte, reichte es nicht mehr. Ich kam mit einer Zeit von <a title=\"Resultat Datasport\" href=\"http:\/\/services.datasport.com\/2011\/zkb\/wyland\/RANG002.HTM\" target=\"_blank\">57.09,5<\/a> ins Ziel und erreichte so den 15. Rang von 72 klassierten L\u00e4ufern meiner Kategorie. Ich empfand den Lauf als ziemlich hart, ohne den wirklichen Grund daf\u00fcr zu kennen. Vielleicht, weil man oft weite Strecken vor einem \u00fcberblicken kann und er zudem von vielen Steigungswechseln gepr\u00e4gt ist? Unter den gegebenen Umst\u00e4nden war ich mit dem Resultat zufrieden und freute mich \u00fcber das ideale Wetter im Gegensatz zu der rabenschwarzen Vorhersage.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum ersten Mal in meiner ZLC-Karriere nahm ich am Wylandlauf in Andelfingen teil. 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