{"id":287,"date":"2011-09-17T20:00:53","date_gmt":"2011-09-17T19:00:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.oli.li\/blog\/?p=287"},"modified":"2011-09-18T23:44:18","modified_gmt":"2011-09-18T22:44:18","slug":"greifenseelauf-10-km","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.oli.li\/blog\/2011\/09\/17\/greifenseelauf-10-km\/","title":{"rendered":"Greifenseelauf (10 km)"},"content":{"rendered":"<p>Nachdem ich letztes Jahr die <a title=\"Greifenseelauf 2010\" href=\"http:\/\/www.oli.li\/blog\/2010\/09\/18\/greifenseelauf\/\">Halbmarathonstrecke in Uster<\/a> lief, hatte ich dieses Jahr gar keine Teilnahme geplant. An diesem Wochenende war eine Bergtour angesagt, die jedoch im letzten Moment aufgrund des Wetters abgesagt wurde. Nun musste ich mich kurzfristig entscheiden, ob doch noch eine Teilnahme am Greifenseelauf in Frage kommen sollte. Ich entschied mich dann f\u00fcr die 10 Kilometer, da ich mich f\u00fcr den Halbmarathon nicht gen\u00fcgend vorbereitet hatte. Und schliesslich m\u00f6chte ich meine Zeit verbessern und nicht &#8220;nur&#8221; teilnehmen.<\/p>\n<p>Direkt im Renndress ging es mit der S-Bahn nach Uster und von dort als leichtes Einlaufen zum Startgel\u00e4nde in Niederuster. Laufend starteten diverse Kategorien, ich war im ersten Block des 10-Kilometer-Laufs um 13:30 Uhr dran. Angesichts des kleinen Teilnehmerfelds reihte ich mich ganz vorne ein und versuchte nach erfolgtem Startschuss, gleichm\u00e4ssig mit einem Schnitt von 3:45 Minuten pro Kilometer zu laufen.<\/p>\n<p>Dies gelang mir zu Beginn ausgezeichnet und die Positionsk\u00e4mpfe waren dank des kleinen Feldes und der breiten Strasse praktisch inexistent. Bis zur ersten Wende verlief die Strecke auf Asphalt und war leicht coupiert. Ich lief zu diesem Zeitpunkt deutlich unter dem angepeilten Schnitt, f\u00fchlte mich jedoch gut, ausser nicht ganz frischen Beinen. Trotzdem meinte ich, das Tempo halten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Kurz vor der Wende kam die Spitze entgegen, wobei ich noch immer sehr weit vorne im Feld eingereiht war. Nach der Wende schloss ich mich einer Dreiergruppe an, da ich eine erste Minikrise erfuhr. Zu viert konnten wir jedoch das Tempo halten und zahlreiche L\u00e4ufer hinter uns lassen. Bald ging es auf Naturstrassen dem See entlang und das Feld d\u00fcnnte sich weiter aus. Nach der ersten Verpflegung (Wasser) war ich dann kurze Zeit auf mich alleine gestellt, schaffte aber bald wieder den Anschluss an eine Gruppe.<\/p>\n<p>In dieser Phase des Rennens f\u00fchlte ich mich blendend und konnte sogar noch einige \u00fcberholte L\u00e4ufer ermuntern, sich mir anzuschliessen. Kurz nach Rennh\u00e4lfte folgte eine Schleife zur\u00fcck auf die Halbmarathon-Strecke, bevor es nochmals kurz an den See ging, um anschliessend definitiv zur\u00fcck zu kehren.<\/p>\n<p>Den folgenden Abschnitt bis ins Ziel kannte ich vom Halbmarathon im 2010. Vor allem der Aufstieg nach Kirchuster zwei Kilometer vor dem Ziel hat es in sich. Meine Devise hiess, Tempo halten und die letzten Kr\u00e4fte mobilisieren. Mit zwei bis drei Konkurrenten &#8211; einer davon angsteinfl\u00f6ssend stark keuchend &#8211; bezwang ich die Steigung und konnte die anderen kurzfristig distanzieren. Doch kurz vor dem Kulminationspunkt wurde ich von der Ger\u00e4uschmaschine eingeholt und schliesslich \u00fcberholt.<\/p>\n<p>Mit letzten Kr\u00e4ften blieb ich dran und wollte im Endspurt nochmals punkten. Die gemeine Schlussstrecke enth\u00e4lt nochmals eine Kehrtwende, so dass man zuerst das Ziel von der falschen Seite her passiert. In der Hitze des Gefechts z\u00fcndete ich bereits einen verfr\u00fchten Schlussspurt und \u00fcberholte den L\u00e4ufer, bevor ich meine Versch\u00e4tzung bemerkte und mich nochmals drosselte.<\/p>\n<p>Mit einer kontinuierlichen Temposteigerung konnte ich einen weiteren L\u00e4ufer vor mir \u00fcberholen, der Keuchende lag mir jedoch gut h\u00f6rbar im Nacken. Und so musste ich wohl oder \u00fcbel das Tempo bis ins Ziel durchziehen respektive sogar zu einen Schlussspurt ansetzen. Als es hinter mir immer lauter wurde, wusste ich, dass es nun ernst galt: Die letzten Kr\u00e4fte mobilisierend warf ich s\u00e4mtliche Energie in den langgezogenen Spurt und schaffte es schliesslich um drei Zehntel, meine Position zu verteidigen. Unmittelbar nach dem Zieleinlauf musste ich mich jedoch kurz hinsetzen, um den Puls wieder in einen gesunden Bereich sinken zu lassen.<\/p>\n<p>In <a title=\"Rangliste Datasport\" href=\"http:\/\/services.datasport.com\/2011\/lauf\/Greifenseelauf\/RANG044.HTM\" target=\"_blank\">37.47,9<\/a> verpasste ich meine Bestzeit von <a title=\"10 km von Winterthur\" href=\"http:\/\/www.oli.li\/blog\/2010\/05\/16\/10-km-von-winterthur\/\">Winterthur <\/a>um 16 Sekunden, jedoch lassen sich diese beiden Strecken profilm\u00e4ssig nicht direkt miteinander vergleichen. Von 221 klassierten L\u00e4ufern erreichte ich den 9. Rang und war mit dieser erneuten Top-10-Klassierung vollends zufrieden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem ich letztes Jahr die Halbmarathonstrecke in Uster lief, hatte ich dieses Jahr gar keine Teilnahme geplant. An diesem Wochenende war eine Bergtour angesagt, die jedoch im letzten Moment aufgrund des Wetters abgesagt wurde. 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