{"id":598,"date":"2015-03-07T20:51:44","date_gmt":"2015-03-07T19:51:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.oli.li\/blog\/?p=598"},"modified":"2017-10-01T22:41:54","modified_gmt":"2017-10-01T21:41:54","slug":"des-joggers-leiden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.oli.li\/blog\/2015\/03\/07\/des-joggers-leiden\/","title":{"rendered":"Des Joggers Leiden"},"content":{"rendered":"<p>Den Fitnesslevel zu halten sowie einen Ausgleich zum B\u00fcroalltag zu schaffen, gelingt mir hier in Belgrad am besten mit Lauftraining. Trotz Grossstadt-Feeling gibt es einige sch\u00f6ne Laufstrecken, bei denen man sogar richtig in die Natur eintauchen kann &#8211; beispielsweise auf&nbsp;<a title=\"Ada Ciganlija\" href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Ada_Ciganlija\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ada<\/a>&nbsp;oder im <a title=\"Ko\u0161utnjak\" href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Ko%C5%A1utnjak\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ko\u0161utnjak<\/a>. Einige T\u00fccken h\u00e4lt Belgrad f\u00fcr den passionierten L\u00e4ufer jedoch bereit, die ich euch nicht vorenthalten m\u00f6chte &#8211; f\u00fcr den&nbsp;unwahrscheinlichen Fall, dass ihr n\u00e4chstens in Serbiens Hauptstadt eure Laufschuhe schn\u00fcrt oder einfach zur Aufkl\u00e4rung und Belustigung.<\/p>\n<h2>Hunde<\/h2>\n<p>Ein gemeinsamer Feind aller weltweiten Jogger sind &#8211; nein, ich meine nicht die Nordic Walker mit ihren gemeingef\u00e4hrlichen St\u00f6cken &#8211; frei laufende Hunde und\/oder deren nachl\u00e4ssigen Besitzer.<\/p>\n<p>Hier in Belgrad akzentuiert sich das Problem dadurch, dass es eine Vielzahl wilder, streunender Hunde gibt. Somit ist die Wahrscheinlichkeit beim Joggen beinahe 100%, dass man auf Hunde ohne Besitzer trifft. Oftmals sind sie gegen\u00fcber Menschen sehr \u00e4ngstlich und suchen das Weite oder bleiben zumindest auf Abstand.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Photo-05.12.14-21-43-36.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-843 size-thumbnail\" src=\"http:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Photo-05.12.14-21-43-36-150x150.jpg\" alt=\"Photo 05.12.14 21 43 36\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Photo-05.12.14-21-43-36-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Photo-05.12.14-21-43-36-144x144.jpg 144w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Daneben gibt es aber auch einzelne Exemplare mit grossem Hunger oder erh\u00f6htem Aggressionspotential &#8211; inklusive Kombinationen daraus. Gepaart mit der Tendenz, dass diese Tiere immer dann aggressiv bellend oder Z\u00e4hne fletschend attackieren, wenn man gerade nicht gefasst ist, macht es diese Erlebnisse zus\u00e4tzlich interessant.<\/p>\n<p>Bisher haben mir diese Begegnungen einige Schreckmomente sowie eine kaputte Jogginghose beschert. Diese wurde jedoch nicht von fletschenden Hundez\u00e4hnen zerfleischt, sondern auf meinem defensiven R\u00fcckzug durch eine Leitplankenstreifung in Mitleidenschaft gezogen &#8211; inklusive dazugeh\u00f6riger Mini-Fleischwunde.<\/p>\n<h2>Bahntrassees<\/h2>\n<p>Die Eisenbahn ist in Serbien ganz klar nicht das Transportmittel erster Wahl. Faktisch sind die Z\u00fcge heute langsamer als bei Inbetriebnahme in den 30er-Jahren. Durch die Vernachl\u00e4ssigung der Schienenanlagen d\u00fcrfen die Z\u00fcge an vielen Stellen nur gerade im Schritttempo fahren.<\/p>\n<p>Trotzdem f\u00fchren viele Bahnstrecken durch die Hauptstadt und die Aussenbezirke. Somit muss ich diese auf der einen oder anderen Laufstrecke kreuzen. Nicht nur sind die Schienenanlagen schlecht gewartet, sondern auch die Warnanlagen an den Bahn\u00fcberg\u00e4ngen &#8211; sofern es \u00fcberhaupt solche hat.<\/p>\n<p>Dadurch wird eine Schienen\u00fcberquerung immer ein wenig zu Russischem Roulette &#8211; vor allem auch, wenn man sie mangels fehlendem Bahn\u00fcbergang mitten in der Strecke \u00fcberqueren muss. Da sich das Risiko dank der niedrigen Geschwindigkeit der Z\u00fcge stark in Grenzen h\u00e4lt, muss sich jedoch niemand vor platt gewalzten L\u00e4ufern f\u00fcrchten.<\/p>\n<h2>Wind<\/h2>\n<p>Wer Belgrad kennt, kennt den Wind! Im Sommer heiss, im Winter saukalt, machte er mir auch am letzten <a title=\"Belgrad Marathon\" href=\"http:\/\/www.oli.li\/blog\/2014\/04\/27\/belgrad-marathon\/\">Belgrad Marathon<\/a> zu schaffen. Und nat\u00fcrlich bl\u00e4st er immer entgegen der Laufrichtung.<\/p>\n<p>H\u00e4ufig ist der gemeine Wind jedoch nicht alleine, sondern kommt zusammen mit Niederschlag in Form von Regen oder Schnee. So macht das Laufen doppelt Spass und man hofft, eine Brille mit Scheibenwischern zu tragen, w\u00e4hrend man krampfhaft versucht, den zahlreichen Schlagl\u00f6chern auszuweichen, die bei diesem Wetter kn\u00f6cheltief mit Wasser gef\u00fcllt sind.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Den Fitnesslevel zu halten sowie einen Ausgleich zum B\u00fcroalltag zu schaffen, gelingt mir hier in Belgrad am besten mit Lauftraining. 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