{"id":894,"date":"2015-07-22T15:31:31","date_gmt":"2015-07-22T14:31:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.oli.li\/blog\/?p=894"},"modified":"2015-07-23T18:11:57","modified_gmt":"2015-07-23T17:11:57","slug":"bangkok","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.oli.li\/blog\/2015\/07\/22\/bangkok\/","title":{"rendered":"Bangkok"},"content":{"rendered":"<p>Endlich geht es los! Mit Swiss LX 180 starten wir zur zweiten Etappe (erste Etappe: siehe <a href=\"http:\/\/www.oli.li\/blog\/2015\/07\/22\/ende-eines-abenteuers\/\">letzter Belgrad-Beitrag<\/a>) von Z\u00fcrich nach Bangkok. Der Nachtflug verl\u00e4uft ruhig &#8211; abgesehen von olfaktorischen Attacken aus dem Mund von Siljas Sitznachbarn.<\/p>\n<p>Mit dem Taxi geht es am Morgen ziemlich m\u00fcde zum Hotel. Um uns schnellstm\u00f6glich an die Zeitverschiebung zu gew\u00f6hnen, g\u00f6nnen wir uns keinerlei Schlafpause, sondern starten direkt mit der Stadterkundung.<\/p>\n<p>Noch haben wir den gratis Hotel-Schiffsshuttle nicht entdeckt und schlendern\u00a0zum Schiffsterminal. Von dort geht es per Boot ein paar Kilometer nordw\u00e4rts zum Tempel des liegenden\u00a0Buddhas sowie zum\u00a0grossen Palast. Dank unserer Recherche im Vorfeld wissen wir, dass s\u00e4mtliche aktive Hilfestellungen von Thais ausgeschlagen werden sollen, da diese durchwegs darauf aus sind, Touristen \u00fcber den Tisch zu ziehen. Dies wird beispielsweise beim Palast auch noch mittels Lautsprecherdurchsagen wiederholt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/DSC01801.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-922\" src=\"http:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/DSC01801-1024x768.jpg\" alt=\"DSC01801\" width=\"640\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/DSC01801.jpg 1024w, https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/DSC01801-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/DSC01801-900x675.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Hitze gepaart mit der hohen Luftfeuchtigkeit ist erdr\u00fcckend. Unsere daran angepasste Kleidung ist jedoch einer Palastaudienz unw\u00fcrdig und so leihen wir uns gratis lange Aladdin-Hosen.<\/p>\n<p>Den Tag schliessen wir in einem grossen Einkaufscenter ab.\u00a0Der R\u00fcckweg per Taxi gestaltet sich dann jedoch komplizierter. Nicht die Taxifahrt an sich, sondern die Reservation inklusive Zielerkl\u00e4rung. Obwohl wir es beim offiziellen Taxistand des Zentrums versuchen und dort gross plakatiert ist, dass sie ab sofort 25 BHT (ca. 1 CHF) f\u00fcr ihren Service verrechnen, haben diese keine Ahnung. Nicht einmal nach 20 Monaten Serbien einfach f\u00fcr mich zu vertragen&#8230; Aber schlussendlich verbuchen wir es als weitere Lektion in asiatischer Kultur und fallen bereits um 18:00 Uhr ins Bett.<\/p>\n<p>Nach sage und schreibe 13 Stunden Schlaf (sogar Silja!) entern wir das Fr\u00fchst\u00fccksbuffet. Als erstes steht der Gang zur vietnamesischen Botschaft auf dem Tagesplan. Irgendwie ist es bei uns unter gegangen, dass in Vietnam das Visa on arrival nur bei Ankuft via Flugzeug funktioniert. Und wir als Bustouristen m\u00fcssen vorg\u00e4ngig eines kaufen. Nach intensiver Internetrecherche und einigen Mails habe ich zwar erfahren, dass es auch in Phnom Penh \u00fcber Reiseagenturen in zwei Stunden gehen sollte, m\u00f6chte mich aber lieber in gut schweizerischer Sicherheit w\u00e4hnen. Und so geht es via Botschaft mittels je 100 USD innert Tagesfrist.<\/p>\n<p>Anschliessend folgen weitere Aktivit\u00e4ten, die man in Bangkok gemacht haben muss: Tuk-Tuk-Fahrten, Fussmassage, Marktbesuche, ein Spaziergang durchs Rotlichtviertel und Nachtessen bei einem authentischen Strassenrestaurant direkt bei der Nachtclub-Meile. Auch die Hochbahn sowie den Hotelshuttle zu Wasser nutzen wir intensiv.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/DSC01875.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-907\" src=\"http:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/DSC01875-1024x768.jpg\" alt=\"DSC01875\" width=\"640\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/DSC01875.jpg 1024w, https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/DSC01875-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/DSC01875-900x675.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Stadt ist sehr interessant und vielseitig und muss sprichw\u00f6rtlich mit s\u00e4mtlichen Sinnen erlebt werden \u2013 vor allem auch der Nase, was nicht immer ganz angenehm ist. Die Thais sind zwar stets freundlich, doch vielmals wirkt es auch aufgesetzt, da sie lediglich das n\u00e4chste (Abzock-)Gesch\u00e4ft mit den Touristen wittern.<\/p>\n<p>Auch besuchen wir ein weiteres Shoppingcenter, jedoch nicht des\u00a0Shoppens Willen, sondern zum Besuch eines riesigen Aquariums. Eindr\u00fccklich sind vor allem die zahlreichen <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sandtigerhai\" target=\"_blank\">Sandtigerhaie<\/a>, Rochen, zwei Pinguinkolonien und herzige Fischotter.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/DSC01953.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-905\" src=\"http:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/DSC01953-1024x768.jpg\" alt=\"DSC01953\" width=\"640\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/DSC01953.jpg 1024w, https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/DSC01953-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/DSC01953-900x675.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am dritten Tag gibt es f\u00fcr mich zuerst eine neue Frisur und anschliessend eine vollst\u00e4ndige Thaimassage, w\u00e4hrend Silja daneben eine weitere Fussmassage geniesst. Es f\u00fchlt sich eher an wie eine intensive Lektion Dehnen mit schmerzhaften Momenten. Fazit: Ich bevorzuge weiterhin die klassische Sportmassage.<\/p>\n<p>Am Abend holen wir unsere fertigen Visa ab und beabsichtigen, anschliessend die Schlangenfarm zu besuchen. Auf dem Weg dorthin kommen wir beim Lumphini Park vorbei und entdecken dort im Teich einen \u201eMini-Komodo-Waran\u201c. Wie wir sp\u00e4ter herausfinden, handelt es sich dabei um <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bindenwaran\" target=\"_blank\">Bindenwarane<\/a>, welche in Thailand als unrein und Plage gelten. Wir jedoch sind extrem fasziniert und entdecken immer mehr und immer gr\u00f6ssere Exemplare im Park. Ganz auf mein Fotomotiv im seichten Wasser bedacht, stolpere ich sogar beinahe \u00fcber ein stattliches Exemplar, welches sich im Rasen sonnt. Selbstredend, dass wir danach kein Bed\u00fcrfnis nach Schlangenfarm mehr versp\u00fcren.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/DSC02045.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-909\" src=\"http:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/DSC02045-1024x768.jpg\" alt=\"DSC02045\" width=\"640\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/DSC02045.jpg 1024w, https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/DSC02045-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/DSC02045-900x675.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Auf dem Weg zur Metro dann ein weiteres thail\u00e4ndisches Schauspiel: Huldigung des K\u00f6nigs. Inmitten einer riesigen Joggerschar laufen wir entlang des Teichs, als pl\u00f6tzlich Lautsprecher-Durchsagen ert\u00f6nen. Auf einen Pfeifton bleiben urpl\u00f6tzlich s\u00e4mtliche Leute still stehen und lauschen den Worten. Nach etwa 30 Sekunden ist der Spuk vorbei und das Leben geht weiter.<\/p>\n<p>Das Nachtessen geniessen wir in der <a href=\"http:\/\/www.longtablebangkok.com\/\" target=\"_blank\">Long Table Bar<\/a> hoch \u00fcber den D\u00e4chern Bangkoks. Das Essen ist super und das Ambiente sehr gehoben. So sind es auch die gesalzenen Preise (Z\u00fcrich-Niveau) und der Raum ist auf gef\u00fchlte Minustemperaturen heruntergek\u00fchlt. Dass\u00a0auf der R\u00fcckfahrt per Taxi der Fahrer unterwegs kurz anh\u00e4lt, um sich hinter einem Baum zu erleichtern, finden wir am dritten Tag Bangkok beinahe normal&#8230;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/DSC02066.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-911\" src=\"http:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/DSC02066-1024x768.jpg\" alt=\"DSC02066\" width=\"640\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/DSC02066.jpg 1024w, https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/DSC02066-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/DSC02066-900x675.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nun sitzen wir wiederum am Flughafen von Bangkok und haben Zeit: Da ich vergessen habe, die Flugzeit nochmals zu \u00fcberpr\u00fcfen, sind wir 2.5 Stunden zu fr\u00fch am Flughafen. Der Flug wurde verschoben &#8211; zum Gl\u00fcck nach hinten. Eine weitere Reiselektion, die ich bereits bei unserer\u00a0zweiten Flugstrecke lernen darf. Ich bin sicher, unser Check-in-Agent wird bald bereit sein. Noch ist er es definitiv nicht:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/DSC02072.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-901\" src=\"http:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/DSC02072-1024x768.jpg\" alt=\"DSC02072\" width=\"640\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/DSC02072.jpg 1024w, https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/DSC02072-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.oli.li\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/DSC02072-900x675.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Endlich geht es los! 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