Springfield

Die beiden Gründe für unseren Zwischenstopp in der Mitte der USA auf unserem Weg von Seattle nach Zürich heissen Veronika und Stefan. Mein Bruder und seine Frau leben und arbeiten seit diesem Jahr in Springfield, Missouri. Da die Stadt wohl eher aus der Simpsons-Serie statt aus dem Reiseführer bekannt ist, geht es uns vor allem um den Familienbesuch. Wir erleben ein sehr kurzweiliges und lustiges verlängertes Wochenende.

Bevor die Temperatur am Wochenende um 10 °C fallen soll, nutzen wir den Sonnenschein bei gut 30 °C am Freitag für einen Badeausflug. Wir fahren eine Stunde nach Süden nahe Branson und treffen auf einen bereits geschlossenen Park – natürlich nachdem wir bereits die Parkgebühren bezahlt haben. Kurzerhand wird vor den Schranken geparkt und zu Fuss zum Strandbad gegangen. Im und beim warmen See geniessen wir den Nachmittag.

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Fürs Nachtessen reservieren wir im bereits durch Stedi vorgekosteten Steakhouse – eine vorzügliche Wahl. Viel Fleisch, gute Beilagen und exzellentes Brot sorgen dafür, dass wir am Samstag fast kein Frühstück brauchen. Somit können wir nach einer kurzen Einheit Sport direkt weiter zum Shoppingvergnügen. Ich lasse mir vorgängig vom extrem speditiven Coiffeur meines Vertrauens einen echten Crew Cut schneiden, um wenigstens ein persönliches Andenken an die USA nachhause nehmen zu dürfen. 🙂

Einen weiteren Abstecher machen wir in einen der grössten Outdoor-Shops der USA. Mehr zur Belustigung als mit Kaufabsichten. In der Tat ist der «Laden» ziemlich eindrücklich: Neben einer ganzen Halle mit Booten, Anglerutensilien und Quads sind auch lebende Tiere zu bestaunen: Fische in allen Grössen und sogar Alligatoren – Erlebnis-Shopping pur!

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Die Zeit zwischen den Ausflügen geniessen wir mit Kartenspielen zu viert. Veronika und Stedi führen uns in die hohe Kunst des amerikanischen Kartenspiels ein und wir erleben einige hektische und emotionale Spielrunden – Siegestänzen inklusive. 😉

Auch der Samstagabend ist wieder voll dem Fleisch gewidmet. Dieses Mal zieht es uns kulinarisch weiter südlich in ein brasilianisches Restaurant: Barbecue à discretion. Mittels kleiner Ampel auf dem Tisch kann man grün signalisieren, dass man mehr möchte oder mit Rot eine Pause einlegen. Die Kellner laufen ständig mit Spiessen voller Leckereien umher und füllen die Teller. Unnötig zu sagen, dass der Abend fast in einer Eiweissvergiftung gipfelte. Der Cheesecake am Schluss wäre beinahe zum «Monty Python’schen Minzeblättchen» geworden…

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