Kadetten-Stafette

Die Kadetten-Stafette führt rund um den Kanton Schaffhausen und beinhaltet verschiedene Disziplinen. Ralph fragte mich an, ob ich in seinem (nicht ambitionierten) Team die Laufstrecke 5 übernehmen wolle. Nachdem es mir das letzte Mal aus Termingründen nicht ging, sagte ich dieses Jahr zu.

Die Strecke führt von Oberwiesen nach Beggingen, misst 9,39 Kilometer und wartet mit insgesamt 284 Höhenmetern auf. Als eine der härtesten Etappen der Stafette wird diese Strecke tendenziell von sehr guten Läufern gelaufen.

Dies merkte ich zu Beginn sehr rasch, als eine ziemlich grosse Spitzengruppe mit einer Pace von deutlich unter 3:30 davon zog. Ich pendelte mich bei etwa 3:45 ein und war mir sicher, dass nicht alle vor mir dieses Tempo durchhalten würden. Und so war es dann auch: Bereits in der ersten moderaten Steigung schloss ich zu einer Vierergruppe auf und überholte sie auf dem engen Waldweg nach kurzer Zeit.

Noch vor Streckenhälfte begann der steile Aufstieg. Mein Puls raste und ich spürte, wie die Säure in die Oberschenkel schoss. Trotzdem hielt ich den Laufschritt bei und kämpfte mich hoch. Wegen den hohen Temperaturen wurde kurz vor dem Endaufstieg ein zusätzlicher Wasserposten eingerichtet, den ich dankend nutzte.

Nach der letzten Steigung entlang eines Waldrands folgte der rasante Abstieg. Ich liess die Beine trotz teils engen Waldwegen laufen und hielt meine Position bei. Inzwischen hatten sich die Abstände vergrössert, ich sah lediglich noch einen Läufer einige Meter hinter mir. Aus dem Wald und aufs offene Feld, wo die Sonne unbarmherzig brannte. Die letzten drei Kilometer wurde so nochmals richtig hart.

Endlich kam Beggingen in Sicht. Doch auch im Dorf führte die Strecke noch um zig Hausecken, bevor ich den Bändel endlich an meinen Nachfolgeläufer übergeben konnte. Mit dem 13. Rang in 41:18 war ich vollends zufrieden. Die Spaghetti-Party am Abend in der Halle und das Gelato am Rhein rundeten diesen gelungenen Anlass ab.

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Flughafenlauf

Fränzi war heuer meine einzige Begleitung am Flughafenlauf. Wir hatten vor, wenigstens zu Beginn zusammen zu laufen. Doch bereits im Gefälle zum Kreisel verloren wir uns in der Läufermenge.

Mein Ziel war es, möglichst nahe an den 4:00-Schnitt zu kommen und somit meine Zeit aus dem Vorjahr merklich zu verbessern. Aufgrund des für mich nicht befriedigenden Resultats anlässlich der SOLA-Stafette war ich mir über meinen Formstand nicht hundertprozentig klar und liess es auf ein Experiment ankommen.

Somit orientierte ich mich an meiner GPS-Uhr und lief mit einem Schnitt knapp unter vier Minuten an. Dabei fühlte ich mich gut, wusste jedoch, dass 17 Kilometer lang sein können. Bei der ersten Verpflegung nach einem guten Drittel gönnte ich mir ein Wasser und lief in die leichte Steigung in Oberglatt. Dort und auch in der nächsten Steigung nach dem Pistenende merkte ich die für mich hohe Pace, konnte sie aber weiterhin halten.

Nun galt es, das Tempo der Panzerpiste entlang nach Kloten zu halten. Beim zweiten Verpflegungsposten gab es nochmals Wasser und einen Schwamm, bevor das nicht enden wollende Stück zum Rega-Gebäude bewältigt wurde. Ich schloss kontinuierlich zu einer Vierergruppe auf und erreichte diese kurz vor der Rega. Sie liefen einen schönen 4er-Schnitt und zogen mich bis zur Rega.

Bei der Rega gönnte ich mir ein isotonisches Getränk für den Schlussspurt und konnte kurz danach sämtliche Teilnehmer der nun auseinander gezogenen Gruppe überholen und nochmals Tempo machen. Nach der finalen und harten Steigung erreichte ich das Ziel in 1:07.25,1 als 12. von 79 Läufern meiner Kategorie. Mit 3:57 blieb ich erstmals unter der 4:00-Marke und freute mich riesig über das gute Resultat.

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SOLA-Stafette

Dieses Jahr stellte mein Arbeitgeber sogar drei Teams an der traditionellen SOLA-Stafette. Ich meldete mich dieses Jahr für die Strecke 11 im schnellen Team.

Ich nahm zwar die 400 Höhenmeter bereits im Vorfeld über das Streckenprofil zur Kenntnis, unterschätzte jedoch deren Härte ziemlich. Dazu kamen die relativ warmen Temperaturen und die Sonne. So konnte ich mein gewünschtes Tempo im Aufstieg zum Pfannenstiel nicht halten. Als dann kurz vor dem Kulminationspunkt noch Seitenstechen – ein mir sonst praktisch unbekanntes Phänomen – auftrat, hatte ich erste Bedenken.

Mit regelmässiger Atmung schaffte ich, das Seitenstechen zu vertreiben, so dass ich im anschliessenden Gefälle wie gewohnt Tempo aufnehmen und Zeit gutmachen konnte. Auch auf den ebenen Zwischenstücken konnte ich das Tempo hoch halten. Die erneute Steigung kurz vor dem Ziel war nochmals hart, doch liess ich mich dadurch nicht mehr aufhalten.

Mit einer Zeit von 57:47 und dem 108. Rang auf meiner Teilstrecke erreichte ich zwar mein Ziel nicht ganz, war nach dem harzigen Aufstieg jedoch damit zufrieden. Unser Team erreichte den guten 45. Rang von 732 rangierten Teams.

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Zürich Marathon

Dass die Tempofestigkeit besser ist als letztes Jahr, bewiesen mir die vergangenen ZLC-Einsätze. Dass bezüglich meiner Zielzeit von 3:15 trotzdem Bedenken oder eher Fragezeichen vorherrschten, ging auf das Konto meiner Longjog-Erfahrungen, die alle ab etwa Kilometer 25 sehr harzig verliefen.

Nichts desto trotz reihte ich mich direkt beim Pacemaker für 3:15 in den Startblock ein und lief nach dem Startschuss mit gutem Gefühl in den 4,5 Kilometer langen Tunnel hinein. Trotz der zusätzlichen 50 Höhenmeter war dies eine gelungene Abwechlung zur normalen Marathonstrecke. Der Nachteil war der nicht vorhandene GPS-Empfang, so dass ich die Pace nur jeden Kilometer kontrollieren konnte.

Und prompt erhielten wir durch den Anfangsstau bis zu 15 Sekunden Rückstand auf den Kilometerfahrplan. So entschloss ich mich, mich vom Pacemaker abzusetzen und versuchte, die verlorene Zeit wieder gutzumachen.

Wieder südlich des Tunnels folgte bald die Viertel-Marathon-Marke, wo ich bereits wieder im Fahrplan war. Nun lief ich jedoch etwa 15 Sekunden zu schnell. Obwohl ich mich sehr gut fühlte, zwang ich mich in weiser Voraussicht zum langsameren Laufen.

Auch beim Halbmarathon war ich vollauf im Zeitplan und nach der Kehrtwende in Meilen ging es auf die 30er-Marke zu. Ich wartete nun ständig auf den Hammermann, doch er wollte einfach nicht kommen. Mit regelmässiger (und früher) Verpflegung mittels Banane und Riegeln hielt ich «ihn» gut in Schach – was jedoch zwischenzeitlich durch leichte Magenprobleme behindert wurde. Mittlerweile lief ich einen konstanten Kilometerschnitt von knapp 4:30 Minuten und nahm mir vor, diesen so lange wie nur möglich zu halten.

Ab Kilometer 36 wurde es langsam hart. Und drei Kilometer vor dem Ziel musste ich mir einen Gel gönnen, der mich anschliessend – unterstützt durch eine Cola kurz vor Ende – in konstantem Lauf ins Ziel trug. Mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 3:09.11,7 unterbot ich meine Zielzeit und erreichte den 55. Rang meiner Kategorie und den 450. Rang im Gesamtklassement. Damit waren alle Vorfeld-Zweifel weggeblasen und ich vollends zufrieden.

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Zumiker Lauf

Bei garstigem Wetter stand der zweite Lauf der ZLC-Saison an. Trotz Regen und relativ tiefen Temperaturen liess ich mich auf das Abenteuer «Zumiker Lauf» ein.

Ich fühlte mich – nicht zuletzt wegen des Wetters – nicht in Topform, lief jedoch guten Mutes in leichtem Regen los. Schon nach kurzer Zeit war das T-Shirt durchnässt und klebte auf der Haut, was durch den Wind den Körper ziemlich abkühlte.

Der ziemlich coupierte Parcours kam meinem Laufstil entgegen und ich kämpfte mich tapfer über die 11,2 Kilometer. Mit 44.56,1 erreichte ich den 7. Rang meiner Kategorie und lief somit sogar in die Top 10!

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Männedörfler Waldlauf

Für mich der Start in die Lauf- und ZLC-Saison. Ideal, wie es auf dieses Wochenende endlich warm wurde. Trotzdem war das Terrain tief und die Wege teilweise noch schneebedeckt.

Ich setzte mir nicht allzu grosse Erwartungen. Erstens hatte ich nicht speziell auf diesen Lauf trainiert und zweitens war mein Respekt ob des coupierten Parcours und den schwierigen Verhältnissen ziemlich gross.

Entgegen meinen Befürchtungen lief es mir ausserordentlich gut. Zu Beginn waren die Beine noch etwas schwer, doch im Laufe des Rennens kam ich immer besser in Fahrt. Trotz etlichen Höhenmetern resultierte schlussendlich ein Kilometerschnitt von 4:00 Minuten und eine Zeit von 46.08,06 für die 11,5 Kilometer. Dies brachte mir den 18. Rang von 32 Teilnehmern meiner Kategorie ein.

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Üetliberg-Lauf

Wieder einmal habe ich mich mit Fränzi für einen Wettkampf verabredet. Dieses Mal sollte es der im Rahmen des «ZKB ZüriLaufCup» ausgetragene Uetliberg-Lauf sein – ein Lauf über 14 Kilometern mit etlichen Steigungen.

Zu Beginn setzten wir uns als Ziel, die Stundenmarke zu unterbieten. Als wir dann jedoch das Höheprofil nochmals genauer studierten, mussten wir dies relativieren und wollten möglichst nahe an die Stunde herankommen.

Leider verloren wir uns kurz nach dem Start in der ersten Steigung aus den Augen, so dass wir nicht zusammen laufen konnten. Ich zog das Rennen alleine durch und biss mich durch die Höhenmeter. Da ich die Strecke noch nie gelaufen war, wusste ich nie, ob hinter dem Gefälle nochmals eine Steigung lauerte und wollte darum nie voll am Limit laufen.

Schlussendlich erreichte ich in 1:01.25,8 das Ziel und klassierte mich im 16. Rang von 46 Teilnehmern meiner Kategorie.

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Pfäffikersee-Lauf

Da der Pfäffikersee-Lauf praktisch vor meiner (neuen) Haustüre stattfindet und ich dieses «Heimspiel» nutzen wollte, meldete ich mich direkt am Morgen ohne grosse Ambitionen zum Pfäffikersee-Lauf an.

Die Vorbereitung war nicht optimal: Handballmatch am Vorabend und Familienbrunch direkt vor dem Lauf. Diesbezüglich setzte ich mir keine zu grossen Ziele, sondern wollte es nehmen, wie es eben gerade lief.

Ich stellte mich im vorderen Drittel des Startfeldes auf und musste so zu Beginn ein etwas hohes Tempo mitgehen. Ob ich mich wohl überschätzt habe? Nein – ich konnte das Tempo nach anfänglicher Skepsis gut mitgehen und konstant laufen. Nach einer landschaftlichen wunderschönen Strecke, die überraschend stark coupiert war, reichte es schlussendlich sogar noch zu einer Steigerung auf den letzten Kilometern.

Nach 11,9 km erreichte ich mit einer Zeit von 50.31,4 – was einem Kilometerschnitt von etwa 4:10 Minuten entspricht – in meiner Kategorie den 30. Rang von 62 Teilnehmern.

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100-Kilometer-Lauf Biel

Nach drei Marathons wollte ich die Herausforderung nochmals steigern und entschloss mich, den 100-Kilometer-Lauf von Biel zu absolvieren.

Mit einer Zeit von 10:36.41,6 habe ich meine Erwartungen voll erfüllt und erreichte in meiner Kategorie den 18. Rang von 87 Klassierten.

Der ausführliche Bericht zum ganzen Lauf inklusive Vorbereitung kann als PDF-Datei heruntergeladen werden: Biel2008.pdf (1.9 MB).

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SOLA-Stafette

Alljährlich findet im Grossraum Zürich die traditionelle SOLA-Stafette statt, welche über 116,74 Kilometer führt und in 14 Teilstrecken unterschiedlicher Länge aufgeteilt ist. Mein Arbeitgeber stellt seit einigen Jahren ein Team, dieses Jahr sogar zwei Mannschaften. Diesen Anlass wollte ich mir nicht entgehen lassen und meldete mich dieses Jahr ins schnelle Team.

Mit einer (handgestoppten) Zeit von 46:32 für die Strecke 6 (11,1 km, 180 Höhenmeter) erreichte ich trotz bissiger Steigung in der zweiten Streckenhälfte einen Kilometerschnitt von 4:17 Minuten. Leider verschenkte ich fast eine Minute bei der (verpassten) Übergabe, so dass die offizielle Zeit von 47:21 und damit der 73. Rang auf meiner Strecke resultierten.

Gesamthaft erreichte unser Team «Zühlke Premier Cru» den respektablen 90. Rang von 715 klassierten Mannschaften.

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